Funktion-One stellt mit dem PSM15 einen neuen Hochleistungs-Bühnenmonitor vor, der eine klare, stabile Bühnenreferenz auch bei hohen Pegeln bereitstelle, ohne dabei an Transparenz einzubüßen. Der PSM15 übertrage die bewährten Lautsprecher-Designprinzipien von Funktion-One gezielt auf die Anforderungen des Stage-Monitorings. Auf der LEaT X in München vom 4. bis 5. März 2026 ist Funktion-One an Stand 42 vertreten.
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Der PSM15 sei als triaxiales, bi-verstärktes System ausgeführt und arbeite mit einem 15-Zoll-Tieftöner, einer dedizierten Mittensektion sowie einem Hochton-Kompressionstreiber. Durch die klare Trennung von Tief-, Mittel- und Hochtonbereichen würden Intermodulationsverzerrungen reduziert, die bei herkömmlichen Zwei-Wege-Monitoren häufig zu Härte und Detailverlust bei hohen Pegeln führten. Das Ergebnis seien durchsetzungsfähige, präzise Tieffrequenzen sowie eine insgesamt stabilere und verständlichere Wiedergabe, auch bei hohen Schalldruckpegeln.
Für Musiker bedeute dies eine Monitorabmischung, die auch bei lauter Bühnenumgebung artikuliert bleibe. Für Tontechniker biete der PSM15 eine verlässliche Referenz, die auch unter Druck stabil funktioniere und den Einsatz aggressiver EQ-Eingriffe oder Pegelanhebungen reduziere.
Der Monitor nutze ein speziell entwickeltes Waveguide-Design mit einem Abstrahlverhalten von 70° vertikal und 50° horizontal. Diese kontrollierte Richtcharakteristik sorge für gleichmäßige Abdeckung im Hörbereich und reduziere zugleich die Rückkopplungsanfälligkeit, was eine stabile und gut kalkulierbare Gain-Reserve ermögliche.
Im Gegensatz zu vielen modernen Bühnenmonitoren, die auf versteckte Preset-EQs angewiesen seien, sei der PSM15 so ausgelegt, dass er bereits ohne korrigierende Signalverarbeitung eine natürliche, ausgewogene Wiedergabe liefere. Dies verschaffe Monitor-Engineers maximale Headroom-Reserven und ermögliche eine präzise klangliche Gestaltung auf Basis der nativen Lautsprechercharakteristik. Insbesondere bei Tourproduktionen mit wechselnden Pulten oder Haussystemen könne diese Vorhersehbarkeit ein entscheidender Vorteil sein.
Wie bei allen Lautsprechern von Funktion-One werde auch beim PSM15 hohe Ausgangsleistung ohne Einbußen bei der tonalen Balance erreicht. Der Monitor liefere hohe Pegel ohne hörbare Verzerrungen und bleibe auch dort stabil, wo andere Wedges an Klarheit verlören. Die geringere Verzerrung trage zudem zu besserer Verständlichkeit bei moderaten Lautstärken bei und könne die Hörermüdung bei langen Shows reduzieren.
Das Gehäuse sei für den praktischen Einsatz auf stark frequentierten Bühnen konzipiert worden. Die kompakte Bauform erleichtere Handling und Positionierung. M10-Flugpunkte erlaubten eine Montage an Bügeln, während M8-Gewinde die Nutzung mit Stativadaptern ermöglichten. Dadurch eigne sich der PSM15 auch für Sidefill-Anwendungen, kleinere Beschallungsaufgaben oder Festinstallationen.
Der Betrieb erfolge über die Funktion-One D100Q-DSP- oder D80Q-DSP-Verstärker. Im TR-1-Tourrack könnten jeweils drei dieser Verstärker integriert werden, wodurch bis zu sechs Monitormischungen und maximal 18 Bühnenmonitore pro Rack versorgt würden. Integrierte Signal- und Lautsprecherpanels unterstützten sowohl Monitor- als auch Main-System-Anwendungen und stellten analoge Eingänge, NL4- und NL8-Ausgänge sowie etherCON-Ports für Steuerung und Audio-over-IP bereit.
Funktion-One habe den PSM15 gezielt für Tourproduktionen, Festivals und Live-Venues entwickelt, in denen Klarheit, Kontrolle und Betriebssicherheit entscheidend seien. Während Sänger unmittelbar von der verbesserten Sprachverständlichkeit profitierten, könnten auch Instrumentalisten mit hohem Mittenanteil – etwa Gitarristen, Keyboarder oder Bläsersektionen – von der präzisen Wiedergabe profitieren. Die kontrollierte Abstrahlung und die hohe Rückkopplungsfestigkeit machten den Monitor besonders geeignet für Bühnen mit offenen Mikrofonen und lauter Backline auf engem Raum.
Mit dem PSM15 habe Funktion-One einen Bühnenmonitor entwickelt, der Herausforderungen des Monitorings primär über Lautsprecherdesign statt über nachträgliche Signalbearbeitung löse. Das System setze auf natürliche Wiedergabe, kontrollierte Richtwirkung und geringe Verzerrung und biete Künstlern wie Technikern eine verlässliche On-Stage-Referenz für anspruchsvolle Live-Umgebungen.