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Eco-Management and Audit Scheme (EMAS)

Satis&fy AG erhält EU-Gütesiegel für Umweltmanagement

Die Satis&fy AG hat das EU-Gütesiegel für Umweltmanagement erhalten und will weiterhin auf ökologische Nachhaltigkeit setzen. 

satis-fy_EMAS-Auditierung
Leif-Erik Wilhelm, Nico Ubenauf und Dr. Frank Wendzinski (v.l.n.r.) (Bild: Petra Zielinski/IHK Gießen-Friedberg)

Die satis&fy AG hat das Umweltmanagementsystem „Eco-Management and Audit Scheme“ (EMAS) der Europäischen Union eingeführt. Mithilfe der EMAS- Auditierung wird die kontinuierliche und systematische Verbesserung der Umweltleistung in den Arbeitsprozessen bei satis&fy verankert.

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Dafür seien zahlreiche Voraussetzungen und Bewertungskriterien geschaffen worden, um nachhaltiger zu arbeiten und die Fortschritte messen zu können. CEO Nico Ubenauf: „Die Auditierung ist ein wichtiger und vor allem konkreter Schritt hin zu einem nachweislich verbesserten Umwelt- und Klimaschutz. Auch unsere Kunden werden durch die verbesserte Umweltbilanz unserer Dienstleistungen unmittelbar profitieren.“

Tobias Mack, Sustainability Manager bei satis&fy, erläutert: „So ein Auditierungsprozess ist ein echter Kraftakt. Unsere Kunden sollen sich darauf verlassen können, dass sie nicht nur ein großartiges Event bekommen, sondern auch eines, an das sie sich noch lange mit gutem Gewissen erinnern. Das ist unser Ziel. Hierfür sorgen wir mit unseren Möglichkeiten und der Beratung von Beginn an.“

Bei den Siegeln und Logos rund um Nachhaltigkeit ist es nicht einfach zu unterscheiden, wofür die einzelnen Logos stehen. Wenn das EMAS-Logo genutzt wird, könne man sich hingegen sicher sein, dass das Unternehmen klare Standards einhält und sich der kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung verschrieben hat. „Mit EMAS haben wir uns für den ‚Gold-Standard‘ unter den Nachhaltigkeitssiegeln entschieden. Das ist für uns Ansporn und Verpflichtung zugleich“, erklärt Ubenauf.

Mit der Auditierung sei die Arbeit jedoch keineswegs abgeschlossen, vielmehr markiere sie den Anfang eines Weges der kontinuierlichen Verbesserung. Denn EMAS-Organisationen verpflichten sich – anders als bei ISO-Normen oder anderen Zertifikaten – zu einer kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistung über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Dazu gehören messbare Ziele sowie regelmäßige Prüfungen, ob die geplanten Verbesserungen des betrieblichen Umweltschutzes eingetreten sind. Zusätzlich zur Einrichtung und Aufrechterhaltung des Managementsystems und der staatlichen Kontrolle würden so Innovationen und eine positive Entwicklung der Umweltleistung nachhaltig begünstigt.

„Wir freuen uns, dass wir die EMAS-Urkunde in den Händen halten. Unser besonderer Dank geht an Umweltberater Marcus Stadler und Gutachter Lennart Schleicher, die die Auditierung begleitet und uns mit ihrer Expertise zum Erfolg verholfen haben“, ergänzt Tobias Mack.

EMAS setzt außerdem auf die Beteiligung der Mitarbeitenden. Dazu trage bei satis&fy der bewusstseinsschaffende Austausch zwischen den Teams bei. „Besonders positiv ist, dass das Thema Nachhaltigkeit bei vielen Mitarbeitenden präsent ist und ernst genommen wird. Das hat uns auch der Auditor bescheinigt. Wir können viel erreichen, wenn alle am gleichen Strang ziehen“, fügt Prokurist Leif-Erik Wilhelm hinzu.

Schließlich erfordere das Servicemodell – die One-Stop-Solution – die frühzeitige Zusammenarbeit der Gewerke. Die Integration aller Bereiche der Veranstaltungstechnik, Logistik und Eventarchitektur in die Konzeption, das Design und die Eventplanung, ermögliche von Projektbeginn an, Synergien zu erkennen und zu nutzen. So könne satis&fy Schnittstellen und Ressourcen reduzieren und somit nachhaltige Lösungen entwickeln.

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