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Verbesserte Kameratauglichkeit

ROE Visual Sirius – eigens entwickelter IC-Treiber für bessere Bilder

ROE Visual entwickelte mit Sirius einen frequenzabstimmbaren Multi-Mode-IC-Treiber, der exklusiv in ROE-Visual-LED-Panels integriert wird. Sirius sei das Ergebnis zweier Jahre kontinuierlicher Entwicklung und gehöre zu den wenigen custom-designten LED-Treiber-ICs der Branche. In Kombination mit der hauseigenen Deepsky-Verarbeitungsplattform entstehe ein proprietäres Ökosystem, das auf die kompromisslosen Anforderungen von Broadcastern, Filmemachern und Referenzmonitor-Anwendern ausgerichtet sei.

Chip

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Die LED-Branche habe sich bislang überwiegend auf Treiber-ICs von Drittanbietern gestützt. ROE Visual gehöre zu den wenigen Herstellern, die diesen Weg verlassen und einen vollständig auf eigene film- und broadcastspezifische Anforderungen ausgelegten IC entwickelt hätten. Da Sirius eine proprietäre Technologie sei, garantiere er eine Hardware-Panel-Optimierung, die sich nicht replizieren lasse. Nur ROE-Visual-Anwender erhielten dadurch Zugang zu echter nativer Bit-Tiefe – ohne die in Standard-Panels üblichen Dithering-Workarounds.

Makellose Graustufen bei geringer Helligkeit

Das Erreichen präziser Kalibrierung und makelloser Graustufenwiedergabe bei niedriger Helligkeit sei seit Jahren eine der größten Herausforderungen der LED-Branche, insbesondere bei HDR-Content. Viele Hersteller erhöhten die Bildwiederholrate künstlich und kompromittierten dabei die echte Bit-Tiefe, indem sie auf 6-Bit-Dithering setzten, das als 10-Bit-PWM ausgegeben werde. Da der Sirius-IC ausschließlich nach ROE-Visual-Spezifikationen entwickelt worden sei, entfalle dieser Kompromiss. Er biete eine höhere native Bit-Tiefe und garantiere absolute Farbtreue, fehlerfreie HDR-Graustufenmuster und keinerlei Banding – selbst bei niedrigsten Luminanzwerten.

Tucker Downs, R&D Specialist bei ROE Visual

„Die Branche hat jahrelang auf Dithering-Workarounds gesetzt, um Kamera-Performance und Kalibrierung bei niedriger Helligkeit zu vereinbaren. Mit dem exklusiven Sirius-IC-Treiber schaffen wir das endlich ab. Durch echte Frequenzabstimmbarkeit in Kombination mit dynamischer Strommodulation geben wir Filmemachern und Broadcastern eine LED-Leinwand, die sich nahtlos mit ihren Kamerasensoren synchronisiert – bei gleichzeitig unendlicher Bit-Tiefe auf niedrigstem Helligkeitsniveau. Das ist ein absoluter Game-Changer für hochwertige Studioumgebungen”, sagt Tucker Downs, R&D Specialist bei ROE Visual.

Kamerakompatibilität und Abstimmbarkeit

Das System arbeite mit einer Ultra-High-Basisbildwiederholrate von 15.200 Hz. Die Deepsky-Plattform könne die Basisfrequenz präzise an die Bildrate und den Shutter-Winkel jeder Kamera anpassen – beispielsweise an eine Kamera, die mit 60 fps und einem Shutter-Winkel von 172,8° dreht. Dies garantiere eine fehlerfreie Interoperabilität mit einer breiten Palette von Kameralösungen, einschließlich komplexer Rolling-Shutter-Systeme.

Multi-Mode-Architektur über die gesamte Helligkeitskurve

Um eine fehlerfreie Bildwiedergabe über den gesamten Helligkeitsbereich zu gewährleisten, kombiniere der Sirius-IC drei Antriebsmodi nahtlos: PWM (Pulse Width Modulation) für präzise, flimmerfreie Helligkeitssteuerung; PAM (Pulse Amplitude Modulation) für glatte Wiedergabe im mittleren und unteren Helligkeitsbereich; sowie Continuum, eine völlig neue Methode zur Ansteuerung von LEDs bei extrem niedriger Helligkeit. Das Ergebnis seien tiefe Schwarzwerte, saubere Überblendungen und Detailgenauigkeit vom hellsten Tageslicht bis ins tiefste Dunkel.

Thermisches Management

Jeder proprietäre LED-Treiber-IC fungiere zugleich als lokaler Temperatursensor. Mit 16 Pixeln pro IC (bei einem 1/8-Scan-Verhältnis) erzeuge das System eine hochpräzise 16×8-Pixel-Wärmekarte. Diese Daten ermöglichten dem Deepsky-Prozessor Echtzeitkorrekturen und garantierten keinerlei Farbverschiebung durch Temperaturschwankungen – auch nicht bei langen, anspruchsvollen Drehtagen.

Besucher der IBC 2026 könnten das Ruby RB2.2F mit Sirius-IC-Treiber und Deepsky-Verarbeitung am ROE-Visual-Stand in Halle 1D.29 in einem eigens eingerichteten Demonstrationsraum erleben, während eine ARRI Alexa 35 Live das System unter realen Produktionsbedingungen aufzeichnet.

Auf der leat con 26 ist ROE in Halle A4 vertreten.

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