Klang Technologies 3D In-Ear Monitoring mit Eskimo Callboy auf der Prolight+Sound

Eskimo Callboy spielt mit Klang Technologies 3D In-Ear Monitoring

Eskimo Callboy demonstrierte bei Klang Technologies 3D-In-Ear-Monitoring
Detlef Hoepfner
Eskimo Callboy demonstrierte bei Klang Technologies 3D-In-Ear-Monitoring

Eskimo Callboy demonstrierte für Klang Technologies Hard- und Software für einen räumlichen und transparentem Kopfhörer-Sound

Wenn Eskimo Callboy für Klang Technologies das 3D-In-Ear demonstrierte, wurden am Messestand die Kopfhörer knapp: Mit kleinen Live-Auftritten dienten sie als „Klangquelle“ für die In-Ear- und Kopfhörer-Lösungen für den Bühneneinsatz. Für die einzelnen Kanäle und Instrumente – z.B. von Eskimo Callboy – generiert dazu die „Klangfabrik“ ein dreidimensionales Schallfeld, das den Monitorsound bereits etwas „aus dem Kopf“ löst. Die Positionierung und „Entfernung“ wird dazu über eine Tablet-App intuitiv vorgenommen. Der eigentliche Hit ist dann aber das Bewegungstracking: An den Kopfhörern oder In-Ears werden winzige Tracking-Sensoren befestigt, der Monitorsound bewegt sich dann nicht mehr mit den Kopfhörern mit, sondern verriegelt sozusagen fest mit der Bühnenumgebung: Schaut also der Sänger von Eskimo Callboy kurz nach rechts zu seinem Gitarristen, bleibt der akustische Eindruck fest mit dem optischen Bühnenbild identisch, man hört den Gitarristen dann vor sich, er wandert nicht nach hinten aus.

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Klang Technologies Klang Fabrik, Klang vier und App
Detlef Hoepfner
Klang Technologies Klang Fabrik, Klang vier und App

Im Selbstversuch konnte das Tracking am Messestand sehr überzeugen, das Klangbild blieb fest an der Umgebung haften, auch durch ganz schnelle Kopfbewegungen war es nicht zu irritieren. Man kann dem System im Moment vermutlich kein größeres Lob zollen als: So richtig bewusst wird einem die Leistung erst, wenn man das System kurz deaktiviert – huch, so klingt bisher ein normaler Monitormix?

Neben der großen Klangfabrik gibt es von dem jungen, engagierten Team eine etwas herunterskalierte Version für vier Musiker, neu ist auch ein Kopfhörerverstärker mit Dante-Anbindung.

Über die praktischen Möglichkeiten, das System in eine aktuelle Bühnenumgebung einzubinden, bereitet PRODUCTION PARTNER eine Case Study vor.

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