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CODA Audio in der BayArena

Auf Anhieb Champions League

Nachdem Beschallungs-Systeme von CODA Audio immer stärker im Live-Entertainment-Bereich ins Rampenlicht drängen, wurde jetzt erstmals ein Fußball-Stadion mit Produkten des Herstellers bestückt: die Leverkusener BayArena.

Coda BayArena(Bild: CODA)

So manchem Branchenkenner ist das in der letzten Zeit aufgefallen: CODA Audio spielt im Bereich der professionellen Beschallung eine immer größere Rolle. Mehr noch: das Unternehmen avanciert zunehmend als innovative Triebfeder. Ihre Lautsprechersysteme sind leichter, leistungsstärker und kleiner als die Modelle anderer Branchenteilnehmer. Dazu präsentiert CODA Audio regelmäßig richtungsweisende Beschallungs-Innovationen – wie zuletzt den auf der Tonmeistertagung vorgestellten SPACE HUB Immersive Processor. Jetzt schlägt das Unternehmen ein neues, nicht weniger für Aufmerksamkeit sorgendes Kapitel auf: Mit der Leverkusener BayArena wird erstmals ein Bundesliga-Stadion mit Produkten von CODA Audio ausgestattet – als Komplettlösung, die neben der alle Signalwege abdeckenden Beschallung auch das Evakuierungssystem beinhaltet.

Die deutschlandweite Ausschreibung zur neuen Beschallungstechnik konnte CODA Audio-Vertriebspartner Wilhelm & Willhalm für sich entscheiden. Alle teilnehmenden Anbieter waren mit einem geforderten STI-Wert konfrontiert: 0,56 auf 90 Prozent der zu beschallenden Fläche. „Die Firmen erhielten ein bereits vorhandenes EASE-Modell der BayArena, um sicherzustellen, dass der angestrebte STI-Wert erreicht wird“, erklärt Christian Wild, Medientechniker bei der TecArena Plus GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Bayer 04 Leverkusen Fußball GmbH. In Zusammenarbeit mit dem Tech-Support von CODA Audio erstellte Wilhem & Willhalm ein Beschallungskonzept, das überzeugte. Akustisch wie optisch. Laut Wild würden die neuen CODA Audio-Systeme – im Vergleich zu den Lautsprechermodellen der vormals installierten Anlagen – deutlich weniger auffallen. „Statt acht Einheiten kommen an den meisten Positionen nun nur noch fünf Lautsprecher zum Einsatz“, sagt Wild über die hohe Effizienz der Lautsprecher-Systeme.

Wilds Kollege Philip Poerschke gibt zu: „Anfangs waren wir ein wenig skeptisch, als wir die vergleichsweise geringe Stückzahl von Lautsprechern sahen, die Wilhelm & Willhalm installieren wollte. Wir wurden jedoch rasch eines Besseren belehrt und insbesondere die Doppelmembrantechnik der CODA Audio-Lautsprecher hat uns restlos überzeugt.“ 82 weiß lackierte APS-Lautsprechermodelle (Arrayable Point Source) sorgen jetzt auf 16 Positionen für lückenlose Coverage auf Ränge und Spielfeld. Der Hybrid-Lautsprecher, der sowohl als einzelne Punktschallquelle wie auch im Horizontal- oder Vertikal-Array zu überzeugen weiß, wiegt 27 Kilogramm und kombiniert die Skalierbarkeit eines Line-Arrays mit der Flexibilität einer Point-Source-Quelle.

Hauptaufgabe der APS ist die Übertragung von Sprache. Auf Grund der doppelten 10“-Bestückung der Lautsprechermodule sei die Anlage, so Wild und Poerschke übereinstimmend, auch für die Wiedergabe von Musik bestens geeignet. Neben den klanglichen Vorzügen, der hohen Effizienz und dem geringen Gewicht können die APS-Lautsprecher auch mit Robustheit punkten. Dank dem Sicherheitspaket „Marine Grade“ eignen sich die damit zertifizierten Lautsprecher sogar für den anspruchsvollen Einsatz auf Kreuzfahrtschiffen. In der BayArena sind sie mit eigens angefertigten Metalleinhausungen versehen. Die Folge: Pyrotechnik oder Taubenkot haben keine Chance.

Coda Endstufe
CO-VAC – Das voll integrierte Elektroakustische Notfallwarnsystem (ENS) von CODA Audio (Bild: CODA)

Für den Antrieb der APS-Speaker sorgen zwölf, perfekt dazu passende CODA Audio Linus 14D-Systemendstufen. Die vierkanaligen Leistungsverstärker (19“, 2 HE) leisten jeweils 4 x 3.500 Watt an 4 Ohm. Jeder Menge Power – mit großer Effizienz. So weist Christian Wild darauf hin, dass die im Dauerbetrieb laufenden Endstufen wesentlich weniger Energie benötigen würden als die früher im Stadion eingesetzten Modelle: lediglich zwölf vierkanalige LINUS 14D lösen in der BayArena die einst stattliche Menge von 72 Endstufen ab.

Im Projektverlauf hat man sich bei CODA Audio intensiv mit den besonderen Anforderungen des Stadion-Marktes auseinandergesetzt. Insbesondere mit den sicherheitsrelevanten Anforderungen für den Einsatz von Beschallungssystemen für Notfalldurchsagen. Während in der BayArena noch eine Anbindung der LINUS Systemverstärker mit Signalverteilung über LiNET – das redundante Signaltransport-Ökosystem von CODA Audio – und eine GPIO-Schnittstelle erfolgt ist, hat CODA Audio für zukünftige Stadion-Installationen eine Plug’n’Play-Systemlösung entwickelt: das CO-VAC.

Dieses voll integrierte Hybrid-System aus Beschallungsanlage und Alarmierungseinrichtung basiert auf Beschallungsanlagen von CODA Audio. Es erfüllt die Anforderungen an Elektroakustische Notfallwarnsysteme (ENS) gemäß DIN EN 50849 (VDE 0828-1) und verfügt über Vernetzungsoptionen zur Sprachalarmierungsanlage (SAA) gemäß DIN VDE 0833 und DIN 14675. CO-VAC ist skalierbar, einfach zu Planen und weist eine hohe Konnektivität auf – beispielsweise zur Einbindung von Signalquellen oder Sprechstellen. Dank Musterzertifizierung lässt sich die sonst oft langwierige Abnahme des Systems durch Sachverständige wesentlich beschleunigen und auf wenige Arbeitsschritte verkürzen. Weiterer Pluspunkt: Der Wegfall eines zusätzlichen ENS-Systems ist gleichermaßen kosteneffizient und nachhaltig.

„Bayer 04 Leverkusen setzt seit Jahren auf innovative und nachhaltige Lösungen im Bereich der Stadiontechnik“, sagt Felix Duden, Geschäftsführer der TecArena Plus GmbH. Als Zielsetzung für die neue Tonanlage habe man eine „hochwertige, zugleich preislich attraktive Lösung“ angestrebt, welche die Beschallungssituation im Stadion „deutlich verbessert“. Dieses Ziel habe man erreicht. So sieht das auch Philip Poerschke: „Früher gab es Beschwerden, dass man den Stadionsprecher nicht gut verstehen konnte, das ist jetzt vorbei.“

 

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