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Studio-Vokalsound auf der Bühne

DPA-d:facto(Bild: DPA)

Kein Instrument besitzt einen ehrlicheren und direkteren Charakter als die menschliche Stimme. Ein Mikrofon sollte daher in Zusammenhang mit der Abnahme von Gesang oder dem gesprochenen Wort immer als eine unmittelbare Erweiterung dieser außergewöhnlichen und individuell höchst einzigartigen Schallquelle verstanden werden. Aus diesem Grund ist bei der Auswahl des richtigen Handmikrofons für Vokalanwendungen besondere Sorgfalt geboten. Traditionell verwendete Bühnenklassiker dynamischer Bauart setzen ihren Schwerpunkt neben einer oft zitierten Robustheit konzeptionell primär auf Durchsetzungsfähigkeit, wodurch allerdings mit Blick auf den meist mittenbetonten Frequenzgang in der Praxis nicht selten die Authentizität des Originalsignals auf der Strecke bleibt. Den deutlich impulstreueren und akkurater abbildenden Kondensatormikrofonen hingegen haftet bis heute immer noch das Image des studiophilen und fragilen Sensibelchens an – zu Unrecht!

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Das DPA-d:facto-Konzept: Traditionelles Design gepaart mit zukunftsweisender Technologie (Bild: DPA)

Design: Tradition & Zukunft

Moderne, für den Bühneneinsatz konzipierte Vokal-Kondensatormikrofone, wie etwa die Modelle der d:facto-Serie von DPA, vereinen aktuell auf bestmögliche Weise tourtaugliche Fertigungsqualität mit einem authentischen Sound, der die charakterlichen Facetten der menschlichen Stimme ebenso akkurat wiedergibt wie ein entsprechendes Studiomikrofon. Zudem ist aufgrund der Tatsache, dass mittlerweile bereits günstigste Mischpultlösungen zumindest über eine global zuschaltbare 48-Volt-Phantomspeisung für den Betrieb des integrierten und bauartbedingt unverzichtbaren Vorverstärkers (und bei Nicht-Elektret-Modellen ebenso der Polarisation der Gegenelektrode) verfügen, der Einsatz eines Kondensatormikrofons in der Praxis ähnlich unkompliziert wie der eines herkömmlichen dynamischen Mikrofons.

Der charakteristisch kugelförmige Einsprechkorb eines Bühnengesangsmikrofons gewährleistet zudem, dass der minimal zulässige Abstand zwischen Mundöffnung und Membrane während der Performance nicht unterschritten, und im Gleichen Zuge der maximal mögliche Schalldruck nicht überschritten wird. Neben seiner primär vor Stößen schützenden Funktion verhindert der Korb durch ein auf der Innenseite aufgebrachtes mehrlagiges Filtermaterial außerdem effektiv Windgeräusche und unerwünschte Plosivlaute (Pop-Schutz). Mittels optimierter Kapsellagerung können Griffgeräusche während des Handlings ebenfalls auf ein Minimum reduziert werden. Auch wenn einer möglichst linearen Übertragung des Stimmsignals im Optimalfall immer Vorzug gewährt werden sollte, kann die Wahl einer Kapsel mit moderater Höhenanhebung im Bereich um 12 kHz besonders im Broadcast-Bereich für eine optimierte Sprachverständlichkeit am Endgerät (TV/Radio) führen. Für diesen Zweck bietet DPA für seine d:facto-Serie neben der MMC4018VL Kapsel mit linearem Frequenzgang mit der MMC4018V wahlweise eine noch entsprechend im Höhenband modifizierte Variante an.

(Bild: Gilles Olivesi)

Richtungsweisend

Vokalmikrofone wie die Modelle der d:facto-Serie von DPA setzen bewusst auf die besonderen Vorzüge einer bewährten Supernieren-Richtcharakteristik mit leicht verbreitertem Öffnungswinkel, welche von den Seiten (Off-Axis) auftreffenden Schall anwendungsgemäß optimal um praxisgerechte 9 dB bedämpft. Dies ist nicht nur ausgesprochen empfehlenswert, um im Livebetrieb unerwünschte Nebengeräusche aus dem Hauptsignal heraus zu halten, sondern minimiert auch den bei der Nutzung mehrerer nebeneinander aufgestellter Mikrofone auftretenden Kammfiltereffekt, welcher dadurch entsteht, dass ein und dasselbe Signal mit entsprechenden Laufzeitunterschieden von verschiedenen Schallwandlern parallel aufgefangen und weitergeleitet wird und so zu Phasenproblemen im Mix führen kann. Abgesehen von einem geeigneten Abstand zueinander ist aufgrund der frontalen Richtwirkung des Mikrofons auch die Entfernung zu im Rücken des Sängers befindlichen Schallquellen zu beachten, um Einstreuungen von Schlagzeugen oder Gitarrenamps zu minimieren. Vor allem beim gleichzeitigen Einsatz von Bühnenmonitoren sollte nicht vergessen werden, dass der Kopf des Vokalisten, ähnlich einer Säule, eine zusätzliche Reflexionsfläche addiert, durch welche in Kombination mit dem rückseitig auftreffenden Schall Einstreuungen bis hin zum Feedback begünstigt werden können. Wenn möglich ist aus diesem Grund neben einer präzisen Platzierung der Mikrofone die Wahl einer geeigneten In-Ear-Lösung, vor allem in umfangreicheren Setups, grundsätzlich zu bevorzugen.

Gegenüberstellung der Funktionsprinzipien eines Druckgradientenempfängers auf Tauchspulen- (oben) und Elektret-Kondensator-Basis (unten). (Bild: DPA)

 

Wie alle Druckgradientenempfänger verfügen neben Tauchspulen- auch Kondensatormikrofone wie das auf Elektret-Technologie basierende d:facto von DPA über den sogenannten Nahbesprechungseffekt. Dieser bewirkt eine graduelle Anhebung der Tieftonanteile bei deutlicher Verringerung des Einsprechabstands, was sich in der Praxis effektvoll für einen noch intimeren Sound bei leiseren und weniger druckvollen Gesangspassagen oder Sprachanwendungen nutzen lässt. Um einer Überbetonung entgegen zu wirken, ist der Effekt zudem über die aktive Schaltung des integrierten Preamps kompensiert. Auch der maximal mögliche Schalldruckpegel (SPL – Sound Pressure Level) ist beim Einsatz von Vokalmikrofonen ein ausgesprochen relevanter Faktor, da ein Sänger bei extrem lauten Passagen durchaus die 120 dB Grenze überschreiten kann, was in etwa einem startenden Düsenjet entspricht. Mikrofone wie die d:facto Modelle bieten daher bereits von Haus aus einen verzerrungsfreien SPL-Spielraum von bis zu 160 dB.

(Bild: DPA / Archiv)

 

Haptik & Design

Die klassische Eistütenform eines Bühnengesangsmikrofons ist ein Paradebeispiel des Designprinzips “form follows function”, denn ein für die Hand bestimmtes Instrumentarium sollte in erster Linie auch einmal gut in selbiger liegen. Aber auch die Oberflächenbeschaffenheit sowie die Faktoren Griffigkeit und allgemeine Optik sind nicht zu unterschätzen, denn schließlich soll sich eine Sängerin oder ein Sänger mit dem eigenen Mikrofon voll und ganz wohl fühlen. Auch das Gewicht eines Handmikrofons ist nicht zu unterschätzen, schließlich dürften Konzerte mit 90 Minuten Dauer oder mehr eher die Regel als die Ausnahme sein. Mit angenehmen 309 Gramm gehören DPAs d:facto-Modelle zu den leichteren Mikrofonen ihrer Bauart und knüpfen damit nahtlos an die gewohnte Gewichtsklasse altehrwürdiger Tauchspulenklassiker an.

dfacto Sennheiser adapter
Modular und flexibel: Das d:facto lässt sich unkompliziert mit einer Vielzahl von gängigen Drahtlossystemen kombinieren. (Bild: DPA)

Modulare Flexibilität

Die Wahl des richtigen Mikrofons ist nicht selten der Beginn einer buchstäblich jahrelangen und vertrauensvollen Partnerschaft. Somit spielen neben dem letztendlichen Preis auch die Themen Investitions- und Zukunftssicherheit beim Kauf eine durchaus wichtige Rolle. Aufgrund ihrer modularen Konstruktionsweise bieten die DPA d:facto-Modelle in dieser Hinsicht einen deutlichen Mehrwert. So lassen sich nicht nur zwei verschiedene Kleinmembrankapseln mit Supernieren-Charakteristik sowie eine optional verwendbare omnidirektionale Kapsel für Reportagen mit dem Grundmodell verwenden – mittels entsprechend verfügbarer Adapter ist auch der Einsatz mit allen gängigen Drahtlossystemen wie denen von Sennheiser, Shure, Sony, Wisycom, Lectrosonics oder Line6 gewährleistet. Eine beispiellos flexibles System, das nicht nur in der Lage ist, existierende, sondern bei Bedarf auch zukünftige Lösungen zu adaptieren.

 

Die richtige Wahl

Also warum auf der Bühne auf etwas verzichten, das man im Studio niemals missen möchte? Schließlich sollte auch bei der Live-Performance die Individualität und Ausdruckskraft der Stimme im Vordergrund stehen – nicht die Klangsignatur des verwendeten Mikrofons.

www.dpamicrophones.de

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