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Hardware‑Controller

Show‑Controller „FrenschPress“

Kompakter Hardware‑Controller, der eine breite technische Sprache spricht: OSC, MIDI, TCP, Http, ArtNet, sACN – alles nativ, ohne zusätzliche Software‑Layer

Controller

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In der Welt der Show‑Control gibt es unzählige Tools. Darunter aber nur wenige, die wirklich aus der Praxis heraus entstehen, so Konrad Frensch. Seine FrenschPress von FrenschConnection gehöre zu diesen Ausnahmen. Entwickelt von einem Theatertechniker, der seinen eigenen Nachnamen augenzwinkernd in die Marke eingebaut hat, sei der Controller das Ergebnis einer sehr einfachen Erfahrung: Wenn man eine Show fährt, möchte man sich auf sein Werkzeug verlassen können.

Der FrenschPress ist daher ein kompakter Hardware‑Controller, der eine ungewöhnlich breite technische Sprache spricht: OSC, MIDI, TCP, Http, ArtNet, sACN – alles nativ, ohne zusätzliche Software‑Layer. Er hat einen dezidierten Qlab Mode, lässt sich aber auch komplett auf die eigenen Bedürfnisse anpassen, unterstützt eine stetig wachsende Bibliothek von Plugins, und lässt sich im Companion Mode als satellite für Bitfocus Companion verwenden. Was auf dem Papier wie ein hochkomplexes Gerät wirke, sei in der Praxis ein erstaunlich direkter, haptischer Zugang zu QLab, Licht‑, Audio- und Mediensteuerungen.

Die Idee sei zwischen Proben, Umbauten und Shows auf Tournee entstand . Zwischen Midi-Bastellösungen und Stream‑Deck‑Tasten, die sich zu weich anfühlen, und dem Bedürfnis nach einem Werkzeug, das nicht „irgendwie funktioniere“, sondern immer. FrenschConnection habe daraus ein Gerät gebaut, das sich bewusst von unnötig softwareabhängigen Lösungen absetzt: Mechanische Tasten mit definierter Haptik, ein großer Encoder für präzise Parameterfahrten, zwei USB‑C‑Ports für Redundanz, ein Netzwerkanschluss und ein robustes Gehäuse.

Technisch betrachtet positioniere sich der FrenschPress zwischen mehreren Welten:

  • Als QLab‑Controller, der ohne Middleware auskomme und sowohl USB MIDI, als auch OSC mit LED Feedback bietet. Das ganze Plug&Play, ohne Mappings etc. vornehmen zu müssen.
  • Als universelles Show‑Control‑Werkzeug, das dank TCP‑Support auch proprietäre Systeme erreiche.
  • Als Satellite-Surface im Zusammenspiel mit Bitfocus Companion, was die sowieso schon vielen Möglichkeiten umfassend erweitere.

Unabhängig von der technischen Seite sieht Konrad Frensch ihn als Statement und Gegenentwurf zu Touch‑Oberflächen, Software‑Abhängigkeiten und Workarounds. Ein Werkzeug, das aus dem Wunsch geboren sei, Controller für die Eventtechnik besser und einfacher zu machen.

Der FrenschPress sei damit nicht nur ein neues Gerät, sondern ein Beispiel dafür, wie Innovation im Theater oft entstehe: nicht durch große Budgets, sondern durch Menschen, die mitten im Betrieb stehen und sagten „das geht besser“ und dann loslegten.

Technische Daten

Protokolle: MIDI (USB), OSC, HTTP, TCP, Art-Net, sACN
Netzwerk: Ethernet, optional WiFi 2.4 GHz
Speicher: 4 GB interner Speicher
Processor: 240 MHz Dual Core MCU
Betriebsspannung: 5 V / 0.5 A
Encoder: 1 x 32mm, Aluminium
Tasten: 3 x mechanisch mit RGB-LED

Anschlüsse und Schnittstellen

  • 2 x USB-C (USB-MIDI & Stromversorgung), beide unabhängig
    voneinander verwendbar. Midi-Timecode (MTC) wird zwischen den
    USB-Anschlüssen übertragen
  • 1 x RJ45 Ethernet LAN-Anschluss mit DHCP oder statischer Adresse
  • Wifi (2.4 Ghz) Client für vorhandenes Netz oder eigener
    AccessPoint zur Konfiguration

www.frenschpress.de

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