Air Cases von Amptown Cases sparen Gewicht

Amptown Cases baut Air Cases

 

Gegenüber dem traditionellen Material zeigen die Wabenplatten (rechts) eine etwas andere Oberfläche
Detlef Hoepfner
Gegenüber dem traditionellen Material zeigen die Wabenplatten (rechts) eine etwas andere Oberfläche

Bei moderatem Aufpreis weisen die neuen Air Cases von Amptown Cases für die Veranstaltungstechnik ein reduziertes Gewicht auf. Möglich wird dies durch ein Polypropylen-Wabenmaterial. Verglichen mit dem üblichen Birkensperrholz spart man pro Quadratmeter Material rund 5 kg Gewicht. Auch die Oberfläche schaut etwas anders aus und hat eher einen “Kohlefaser-Look”. Anfangs soll es das Material für ausgewählte SiP-Cases von Amptown Cases geben, mit der Serienproduktion wird im Sommer 2015 gerechnet. Einige Änderungen betreffen auch die Verarbeitung des Materials, z. B. die Vernietungen.

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An den Schnittkanten wird das alternative Material sichtbar und die Nieten fassen in den Waben
Detlef Hoepfner
An den Schnittkanten wird das alternative Material sichtbar und die Nieten fassen in den Waben

Cases mit Tradition

Amptown Cases wurde bereits 1978 gegründet hatte seinen Hauptsitz in Hamburg Wandsbek. 2003 wurde die Case-Produktionsstätte eines in vorherigen Konkurrenten in Stapelfeld übernommen. Nachdem 2008 die Produktion in Wandsbek umgebaut und erweitert wurde, erhielt Amptown Cases 2009 das Angebot für ein Gewerbegrundstück in Seevetal, nur 600 Meter von der Stadtgrenze Hamburg entfernt und direkt an der Autobahn gelegen. Diese Chance bot einen logistischen und infrastrukturellen Vorteil und man legte 2009 die beiden bisherigen Case-Produktionsstätte hier zusammen. Damit entstand zumindest Europas größte Flightcase-Produktion mit 6500 Quadratmetern Produktionsfläche für Cases und 500 Quadratmetern Bürofläche auf insgesamt 12.500 Quadratmetern Grund.

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