Produkt: Midas M32 im Test
Midas M32 im Test
Kann man einerseits „Midas-Qualität“ liefern, und wo liegen die Unterschiede zum Behringer X32?
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I/O-Kapazität von 864 Kanälen

48-Fader-Layout für Lawo mc²36

Das unlängst vorgestellte Audioproduktionspult Lawo mc²36 der zweiten Generation bietet mit dem neuen Dual-Fader-Bedienfeld eine Option auf 48 Fader in einem 32-Fader-Rahmen. Damit werde das mc²36 umso mehr zum Allrounder für Theater, Unternehmen wie auch für Live- und Broadcast-Installationen – überall dort, wo ultrahohe Audioleistung auf engstem Raum gefragt sei, so Lawo.

48-Fader-Layout
Lawo stellt mc²36 im 48-Fader-Layout (Bild: Lawo)

Mit einer im Vergleich zum Vorgängermodell mehr als verdoppelten DSP-Leistung bietet das neue mc²36 mit A__UHD-Core 256 Processing-Kanäle, die sowohl bei 48 als auch bei 96 kHz verfügbar sind. Das All-in-One-Mischpult unterstützt nativ ST2110, AES67, Ravenna und Ember+. Mit einer I/O-Kapazität von 864 Kanälen und seinen lokalen Anschlüssen bietet das mc²36 eine überragende Konnektivität, darunter 3 redundante IP-Netzwerkschnittstellen, 16 Mic/Line-Eingänge in Lawo-Qualität, 16 Line-Ausgänge, 8 AES3-Ein- und Ausgänge, 8 GPIO-Anschlüsse und ein SFP-MADI-Port.

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Bedienung

Zu den Bedien- und Visualisierungsfunktionen gehören Button-Glow- und berührungsempfindliche Drehregler, farbige TFT-Faderstrip-Displays, LiveView™-Video-Thumbnails und superpräzise 21,5″-Full-HD-Touchscreen-Bedienelemente. Die integrierte Loudness-Control entspricht dem ITU 1770 (EBU/R128 oder ATSC/A85)-Standard und verfügt über Peak- und Loudness-Metering, das sogar einzelne Kanäle und Summenbusse messen kann.

Integration

Das neue mc²36 bietet eine nahtlose Integration für Drittanbieterlösungen wie Aufnahmesysteme, Effektgeräte und andere Systeme, die auf externen PCs laufen. Die Anwendungen werden direkt auf dem Bildschirm der Konsole angezeigt, ihre Steuerung erfolgt über die Tastatur, das Touchpad und den Touchscreen der Konsole.

Das mc²36 bietet eine vollumfängliche Integration von Waves SuperRack SoundGrid, was dem User zusätzlich zur internen Processing-Engine Zugriff auf das komplette Plugin-Angebot von Waves für die Echtzeit-Signalbearbeitung bieteen soll – ganz ohne zusätzliche Bildschirme oder Steuergeräte.

Innovation

Die Umstellung des mc²36 auf den A__UHD Core bedeutet, dass alle Entwicklungen in Zukunft auf einer einzigen, vereinheitlichten Plattform stattfinden werden. Lawo bietet weiterhin Kompatibilität von Produktionsdateien zwischen allen mc²-Pulten. So kann zum Beispiel eine Produktionsdatei von einem mc²36 auf einem mc²96 für die Postproduktion verwendet werden – das öffnet die Tür zu einer ganz neuen Leistungsebene.

Easy IP-Setup-Management

Das neue mc²36 basiert auf Lawos A__UHD-Technologie und beinhaltet Lawos neue IP-Easy-Funktionalität, die das IP-Setup so unkompliziert wie analog machen soll. IP Easy basiert auf HOME, Lawos innovativer Management-Plattform für IP-basierte Medieninfrastrukturen, und macht das Verbinden und die Verwaltung von IP-Audio- und I/O-Geräten so einfach wie bei einem Baseband-Setup. Die Konsole soll automatisch neue Geräte erkennen und sie auf Knopfdruck verfügbar machen. IP Easy verwaltet IP-Adressen, Multicast-Bereiche und VLANs und enthält Sicherheitsfunktionen wie die Zugriffskontrolle und Quarantäne unbekannter Geräte zum Schutz des Netzwerks

HOME ist nativ auf einer Cloud-fähigen Microservices-Architektur aufgebaut und ermöglicht es Anwendern, vernetzte Produktionssetups von Grund auf zu verbinden, zu verwalten und zu schützen. Darüber hinaus bietet es zentral den Zugang und die Steuerung für alle Lawo-Geräte innerhalb eines Setups. HOME unterstützt Anwender laut Lawo dabei, „einige der größten Anforderungen moderner IP-Infrastrukturen zu meistern“, darunter die automatische Erkennung und Registrierung von Geräten, Verbindungsmanagement, Flow-Kontrolle, Software- und Firmware-Management, Skalierbarkeit und Sicherheit.

Weitere Informationen zum Thema sind hier zu finden:

Produktseite des mc²36

Produktseite des A_UHD-Core

Produktseite von Lawo HOME

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