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Expansion

Beckhoff Automation stärkt Logistik mit neuem Zentrallager in Rheda-Wiedenbrück

Das Verler Unternehmen Beckhoff Automation plant einen Ausbau seiner Logistik mit einem neuen Zentrallager im Gewerbegebiet Aurea in Rheda-Wiedenbrück. Das Umsatzwachstum der letzten Jahre und die Zukunftsaussichten würden den Ausbau der Lagerkapazitäten erfordern.

Hans Beckhoff, Frederike Beckhoff und Johannes Beckhoff
Das Familienunternehmen Beckhoff Automation wächst mit zusätzlichen Kapazitäten für ein neues Zentrallager in Rheda-Wiedenbrück. Gemeinsam kümmern sich Hans Beckhoff und seine Kinder Frederike Beckhoff und Johannes Beckhoff um den Ausbau des Unternehmens. (v.r.n.l.) (Bild: Beckhoff)

Zusätzlich zu seinen Bauprojekten nahe der Unternehmenszentrale in Verl plant Beckhoff mit einer rund 70.000m² großen Logistik- und Produktionsimmobilie im benachbarten Rheda-Wiedenbrück. Etwa 25.000m² der Halle sollen mit Hochregallagern ausgestattet werden. Das Gebäude wird vom Immobilieninvestor und Bauherrn Dietz AG in Abstimmung mit Beckhoff entwickelt und von Beckhoff langfristig angemietet. „Wir freuen uns, mit der Dietz AG einen kompetenten Partner mit viel Erfahrung im Bereich der Logistik an unserer Seite zu haben. Aktuell befinden wir uns in der gemeinsamen Planungsphase. Das Gebäude wird voraussichtlich Ende 2025 fertigstellt und von uns bezogen“, berichtet Hans Beckhoff, geschäftsführender Inhaber von Beckhoff Automation. Vermittelt wurde die Fläche vom Logistikimmobilienberater Logivest.

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Zentralversand ab Ende 2025 in Rheda-Wiedenbrück

In der neuen Immobilie soll insbesondere der Beckhoff Zentralversand angesiedelt werden. Dieser wird von sämtlichen Beckhoff Produktionsbereichen mit Fertigprodukten beliefert. Johannes Beckhoff erklärt, dass alle europäischen Kunden ihre bestellten Produkte direkt aus dem Zentrallager erhalten sollen. Außerhalb Europas sollen die Niederlassungen und Distributoren aus dem Zentrallager versorgt werden. Frederike Beckhoff ergänzt: „Wir bieten unseren Kunden in der Regel eine schnelle Bereitstellung der Produkte direkt aus dem Lager mit kürzesten Lieferzeiten. Das verlangt Lagerkapazität, die wir mit dem neuen Zentrallager auch für ein mögliches Wachstum in den nächsten Jahren bereitstellen.“

Planungen für Neubauten in Verl und Rietberg gehen weiter

Parallel dazu plant Beckhoff weiterhin den Aus- und Neubau seiner Produktionen im entstehenden interkommunalen Gewerbegebiet Varensell, welches direkt an den jetzigen Hauptsitz des Unternehmens in Verl-West angrenzen werde. Ebenso soll an der Gütersloher Straße der geplante Verwaltungscampus entstehen. „Durch die neue Immobilie in Rheda-Wiedenbrück gewinnen wir nun erheblichen zusätzlichen Raum als Ergänzung zu unserem Produktions- sowie Verwaltungscampus in Rietberg und Verl. Das hilft uns auch in Zukunft, unser Unternehmen am Standort Ostwestfalen-Lippe weiterzuentwickeln. Nur wenn wir die benötigten räumlichen Kapazitäten haben, werden wir in der Lage sein, der immer steigenden Nachfrage nach Automation gerecht zu werden“, so Johannes Beckhoff weiter.

Nach der Gründung im Jahr 1980 sei Beckhoff kontinuierlich gewachsen. Seit 2000 habe das Unternehmen jedes Jahr durchschnittlich 15% an Umsatz zulegen können. 2022 soll es 1,515 Mrd. Euro mit seinen mittlerweile weltweit rund 6.000 Mitarbeiter:innen umgesetzt haben. Diesen Wachstumskurs wolle Beckhoff künftig fortsetzen. Die Chancen dafür stünden gut, denn um die Bedürfnisse der wachsenden Weltbevölkerung ressourcenschonend und nachhaltig zu erfüllen, brauche es Hightech-Automatisierungskonzepte, die Beckhoff mit seinen Produkten realisiert. Die Automatisierungstechnologie von Beckhoff komme in verschiedenen Branchen zum Einsatz, bspw. im Maschinenbau, in Windenergieanlagen und Batteriezellenproduktion, in der Prozess- und Entertainmentindustrie sowie in intelligenten Gebäudesteuerungen.

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