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Alarmstufe Rot!

BigCityBeats World Club Dome “Night of Light” Edition

Am 22. Juni 2020 findet die bundesweite Aktion Night of Light statt, ein flammender Appel zur Rettung der Veranstaltungsbranche. Der passende Soundtrack zur Aktion wird von BigCityBeats als offizieller Streaming Partner geliefert. Eine Sonderausgabe des World Club Domes sendet Live aus dem Adam Hall Experience Center nahe Frankfurt, um auf die „Night of Light“ aufmerksam zu machen.

BigCityBeats World Club Dome “Night of Light” Edition(Bild: Adam Hall Group)

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Am 22. Juni startet der Livestream von 20:00 bis 01:00 Uhr und soll dafür sorgen das die Botschaft der Aktion noch mehr Menschen auf der ganzen Welt erreicht. Das Streaming der DJ-Sets erfolgt live auf allen Social-Media-Kanälen von BigCityBeats und auf diversen Partner-Channels. Dazu werden live die rot beleuchteten Mahnmale aus ganz Deutschland eingeblendet. Auch alle Zuschauer des Streams sind dazu eingeladen, Bilder und Videos über die WhatsApp Nummer +49 152 06349488 und unter dem Hashtag #nightoflight2020 aus ihren Städten zu posten.

Seit dem 10. März 2020 finden in Deutschland keine Konzerte, Festivals und Events mehr statt. Einer ganzen Branche wurde gnadenlos der Stecker gezogen. Doch wollen wir alle künftig auf Live-Shows, Messen, Club-Gigs und Open Airs verzichten? Wohl kaum. „Autokinos und rein virtuelle Events waren und sind immer noch eine gute Alternative, jedoch sind sie keinesfalls die Zukunft der Live Kommunikation. Wirtschaftlich sind sie maximal ein Tropfen auf dem heißen Stein,“ sagt Bernd Breiter, CEO von BigCityBeats und Macher des World Club Dome.

Für den Initiator der Aktion „Night of Light“ und Vorstand der LK-AG Essen, Tom Koperek, steht die gesamte Veranstaltungswirtschaft auf der Roten Liste der aussterbenden Branchen: „Die nächsten 100 Tage übersteht die Veranstaltungswirtschaft nicht! Die aktuellen Auflagen und Restriktionen machen die wirtschaftliche Durchführung von Veranstaltungen quasi unmöglich.“ Das treffe nicht nur die Veranstalter, sondern auch Spielstätten sowie Zulieferer und Dienstleister jeder Art und Größe: Technikfirmen, Bühnen- und Messebauer, Ausstatter, Caterer, Logistiker über Künstler bis hin zum Einzelunternehmer, der Content, Drehbuch, Regie oder florale Dekoration zu Events beisteuert.

„Rien ne va plus – nichts geht mehr!“, lautet Kopereks düsteres Fazit über die Notlage einer heterogenen Branche, die über 150 verschiedene Gewerke und Spezialdisziplinen in sich vereint und deshalb über keine einheitliche Lobby verfügt. Umso wichtiger sei es, für eine stärkere Wahrnehmung durch die Politik und Öffentlichkeit zu sorgen. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass das Verbot für Groß-Veranstaltungen in Deutschland nun auf mindestens Ende Oktober 2020 verlängert wurde.

Doch diese Message ist in der Politik noch nicht so richtig angekommen. Dabei zählt die Kultur zu den größten und wichtigsten Gütern, die unser Leben in Freiheit untermalt. Als Wirtschaftsbranche ist die Veranstaltungsindustrie in Deutschland die sechstgrößte Branche. Hier sind etwa 1,5 Millionen Menschen beschäftigt und es werden knapp 130 Mrd. Euro direkt umgesetzt.  Rechnet man die Kultur- und Kreativwirtschaft mit ihren veranstaltungsbezogenen Teil- und Zuliefermärkten hinzu, so beschäftigen mehr als dreihunderttausend Unternehmen in über 150 Disziplinen mehr als 3 Millionen Menschen und erzielen einen Jahresumsatz von über 200 Mrd. Euro!*

Die Branche, die als erste (FIRST IN) der Corona-Krise zum Opfer fiel, soll nun auch die letzte sein (LAST OUT), die zurückkehrt? Getreu der Devise „Jetzt reicht’s!“ setzen Firmen aus dem Event- und Kultursektor in ganz Deutschland ein Zeichen und beleuchten die Wahrzeichen ihrer Stadt, ihre Clubs, Locations und Firmensitze. Ob die Hamburger Reeperbahn, die Dresdner Frauenkirche, Zeche Zollverein Essen, Hotel Atlantic und der Fernsehturm Hamburg, der Domplatz Leipzig, die berühmte Gorch Fock, in Köln die Schanzenstraße, Palladium, Dock One, E-Werk, Lanxess Arena, die Alte Oper, das Tempodrom und die Max-Schmeling-Halle oder gar berühmte Monumente in Berlin – alles soll an diesem Abend rot leuchten.

BigCityBeats wird die Aktion als offizieller Streaming Partner und Virtual Event unterstützen! Der World Club Dome sendet mit einer Special Edition Live aus dem Firmensitz der Eventtech-Spezialisten der Adam Hall Group, um auf die „Night of Light“ aufmerksam zu machen. Am 22. Juni von 22:00 bis 01:00 Uhr wird die Nachricht so hoffentlich Millionen Menschen auf der ganzen Welt erreichen.

Um die Signalwirkung an die Regierung zu verstärken, haben Bernd Breiter und sein Team ein besonderes Event-Konzept erarbeitet: internationale Highclass-DJs aus den unterschiedlichsten Bereichen der elektronischen Musik spielen auf drei Floors im Experience Center beim Eventtechnik Hersteller Adam Hall. Die Adam Hall Group hatte für BigCityBeats bereits den Zero Gravity Flieger ausgestattet, mit dem 50 VIPs in die Schwerelosigkeit flogen. „Wir müssen in dieser sehr schwierigen Zeit alle solidarisch zusammenhalten. Deshalb unterstützen wir auch als reiner Technik-Hersteller die Night of Light und sind sehr dankbar, dass Kreative wie Bernd die Message auf Ihre Art weitertragen und diese ernste Lage damit unverkennbar versinnbildlichen,“ so CEO von Adam Hall, Alexander Pietschmann.

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