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Fack Ju Göhte Musical mit Allen & Heath dLive als FOH-Pult

Dennis Schmidt (rechts) und Alexander Schoffer
1. Mischer Dennis Schmidt (rechts) und der 2. Mischer Alexander Schoffer (links)

Für den rasanten Sound des Musicals Fack Ju Göhte im Werk 7 in München setzt der Veranstalter Stage Entertainment auf Allen & Heath dLive

Der Film Fack Ju Göhte und seine Nachfolger gehören zu den erfolgreichsten deutschen Kinoproduktionen der letzten Jahre. Die Geschichte um den falschen Lehrer Zeki Müller und seine Null-Bock-Schüler traf mit seinem trashigen Humor den Nerv eines breiten Publikums. Gute Voraussetzungen, um diesen Stoff auch erfolgreich auf die Bühne zu bringen –  stilgerecht als rasantes, lautes Pop-Musical, umgesetzt von den Hamburger Musical-Profis von Stage Entertainment im eigens dafür umgebauten und akustisch optimierten Werk 7 in München. Fack Ju Göhte ist dabei die erste große Musical-Produktion, bei der sich Stage Entertainment für Allen & Heath dLive S7000 als FOH-Pult entschieden hat.
„Die dLive hat uns bereits bei den Proben überzeugt“, erklärt der 1. Mischer Dennis Schmidt. „Das Pult ist sehr intuitiv zu bedienen und auch die Programmierung ist schnell, einfach und übersichtlich. Die Änderungswünsche des Regisseurs konnten wir während der Proben extrem schnell umsetzen und meist schon im nächsten Durchgang eine Lösung anbieten.“
„Ein wichtiges Feature der dLive ist für uns auch der Virtual Soundcheck“, so Schmidt weiter. „So können wir uns auf ein umfangreiches Musical perfekt vorbereiten. Auch wenn ein Mischer bei den Proben nicht dabei war, hat er so die Möglichkeit, die Show zu lernen und sich einzuarbeiten. Oft kommt es außerdem vor, dass man später noch einmal in Ruhe mit dem musikalischen oder künstlerischen Leiter an einer Szene arbeiten und kleine Feinheiten verändern will. Eine Show, die so lange läuft, verändert sich ja ständig und man will regelmäßig den Sound optimieren. Und ganz nebenbei kann man im Virtual Soundcheck auch Fehler, wie knacksende Mikrofone gut lokalisieren.“
Die Show besteht aus 16 Darstellern mit ihren Mikrofonen sowie einer Band mit Drums, Keyboards, Gitarre und Bass und wurde von den erfolgreichen Musikproduzenten Nicolas Rebscher (Alice Merton, Sunrise Avenue) und Simon Triebel (Juli) musikalisch umgesetzt. Der wilde und laute Mix aus Pop, Funk, Rap und Club-Sound unterscheidet sich deutlich vom sonst üblichen Musical-Sound.
„Wir mischen die Show tatsächlich eher wie ein Popkonzert“, sagt Schmidt. „Die Vocals sind stramm komprimiert – nicht nur, weil wir die Headsets der Darsteller kontrollieren müssen, sondern auch, weil wir diesen speziellen, modernen Sound erreichen wollen. Die Opto-Kompressoren der dLive machen dabei einen Super-Job, reagieren schnell und packen ordentlich zu. Aber auch die EQs und Filter in den Kanälen klingen sehr gut und mit dem Dyn8 im Insert bearbeiten wir dynamisch die Gesangsformanten, damit die lauten Stimmen angenehmer klingen.“
Durch die offene, flexible Struktur von dLive arbeiten bei Fack Ju Göhte auch häufig zwei Mischer gleichzeitig am Pult – während der eine die DCAs der Darsteller anpasst, arbeitet der andere parallel am Mix der Band.
„Hier sind die beiden übersichtlichen Screens mit den Anzeigen der Routings und Szenenauswahl eine große Hilfe“, erklärt Alexander Schoffer, der 2. Mischer. „Man kann sogar noch einen dritten externen Screen anschließen, um noch mehr visuelles Feedback zu haben. Auch dass alle vier Bänder der EQs separate Regler haben, gefällt mir persönlich sehr gut.“
„Insgesamt ist dLive ein mächtiges Pult“, so das Fazit von Dennis Schmidt. „Man könnte damit durchaus auch noch größere Musicals wie „Tanz der Vampire“ mischen – und das zu einem unglaublich günstigen Preis.“

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