Produkt: LD-Systems CURV 500 im Test
LD-Systems CURV 500 im Test
Nicht nur dank kompakter Abmessungen und edler Gehäuseausführung bietet das kleine Line-Array ein außergewöhnlich weites Spektrum von Einsatzmöglichkeiten
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LD Systems & Cameo

ISE 2020: Adam Hall präsentiert neue Audio- und Lichttechnik-Produkte

Auf der ISE 2020 wird Adam Hall am Messestand 7-W200 Audio- und Beleuchtungslösungen für den professionellen Einsatz vorstellen. Neben der erweiterten Opus-Serie und den neuen F4-LED-Fresnel-Spots für Theater- und TV-Produktionen werden auch Installationsverstärker der IPA- und IMA-Serie sowie das erste LD Systems Maui-System speziell für die Festinstallation präsentiert.

Stand von Adam Hall(Bild: Adam Hall)

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IPA-Serie | LD Systems

LD Systems IPA Verstärker(Bild: Adam Hall)

Mit der IPA-Serie erweitert LD Systems das wachsende Installationsportfolio um DSP-basierte 4-Kanal-Leistungsverstärker. Die neuen Installationsendstufen IPA412T (120 W) und IPA424T (240 W) haben integrierte Übertrager pro Kanal, 100/70-V-Anschluss sowie einen Low-Z-Ausgang für Lautsprecher mit Impedanzen ab 4 Ohm aufwärts. Außerdem ist jedes Modell mit einem Steckplatz für eine Erweiterungskarte ausgestattet. So können die Leistungsverstärker, einschließlich aller DSP-Parameter, via Ethernet gesteuert und dank Dante-AoIP-Anbindung in größere Installationsnetzwerke integriert werden. In der Basisversion arbeiten die IPA-Verstärker als Standard-Installationsendstufen mit 100/70-V-Anschluss und einem unabhängigen Low-Z-Ausgang für hohe Klangqualität. Der DSP-Bereich umfasst einen parametrischen EQ (PEQ) mit passender Lautsprecher-Bibliothek, Dynamik-Tools, einen Matrix-Mixer, Priority-Quellenauswahl und Delay. Darüber hinaus können Verstärker der IPA-Serie über einen CAN-(Controller Area Network) basierten REMOTE-Bus auch mit zukünftigen Remote-Geräten und Paging-Mikrofonen von LD Systems kommunizieren.

IMA-Serie | LD Systems

LD Systems IMA Verstärker(Bild: Adam Hall)

Der IMA30 ist der erste einer Reihe von Mischverstärkern der neuen IMA-Serie von LD Systems, die speziell für Festinstallationen entwickelt wurde. Mit seinen  Eingangs- und Ausgangsoptionen und der mehrstufigen Priority-Schaltung soll der IMA30 flexibel in kommerzielle und industrielle Anwendungen integriert werden können. Der Verstärker kommt in einem 9,5″-Chassis mit 2 HE und verfügt über zwei Mic/Line-Ausgänge mit +24-V-Phantomspeisung, zwei Stereo-Line-Eingänge, einen Bluetooth-Eingang zur Einbindung drahtloser Zuspielquellen und einen Priority-Eingang für Notrufe. Ausgangsseitig ist der IMA30 mit einem spannungsversorgten Ausgang mit 30 W an 4 Ohm sowie einem 70/100-V-Ausgang plus Klangsteuerung mit Bass- und Höhen-Regelung ausgestattet. Zur Optimierung des Frequenzgangs bei niederohmigen Anwendungen kann das Ausgangssignal mittels Low-Z/High-Z-Wahlschalter komplett vom Ausgangsübertrager getrennt werden. Über den separaten Aux-Line-Ausgang kann der IMA30 außerdem mit externen Verstärkern, Subwoofern oder Systemen für Warteschleifenmusik kombiniert werden. Per Mix-Wahlschalter für die Musikmischung lässt sich festlegen, ob die gesamte Mischung oder nur die ausgewählte Musikquelle an den Ausgang überführt wird.

Der IMA30 bietet vier Priority-Ebenen für Notrufe, Mikrofon-/Line-Eingänge und angeschlossene Zuspielquellen sowie einen zuschaltbaren automatischen Standby-Modus für die Energy-Star-Zertifizierung. Damit nicht nur Systemintegratoren und Installationsunternehmen, sondern auch Endanwender die IMA-Verstärker in ihrer täglichen Praxis einsetzen können, haben die LD Systems-Entwickler das Augenmerk auf eine benutzerfreundliche Gestaltung der Vorder- und Rückseite gelegt.

Außenlautsprecher-Serie Dqor | LD Systems

LD Systems DQOR Lautsprecher Set(Bild: Adam Hall)

Im Rahmen der ISE 2020 stellt LD Systems außerdem eine neue Reihe von Installationslautsprechern für den Außen- und Innenbereich vor. Die 2-Wege-Systeme präsentieren sich im neuen LD Systems-Design und sind als Modelle mit niedriger Impedanz (8 Ohm) oder hoher Impedanz (16 Ohm) plus Stufenschalter für eine variable Ausgangsleistung für ELA-Anwendungen mit 70 V / 100 V erhältlich. Die Lautsprecher werden als 3″-, 5,25″- und 8″-Modelle angeboten. Für eine flexible Integration in die unterschiedlichsten Umgebungen im Innen- und Außenbereich verfügen sie über eine Wandbefestigung mit „Slide-and-Lock“-Mechanismus. Dank der integrierten Anschlussplatte können Dqor-Lautsprecher laut Adam Hall auch in optisch anspruchsvollen Umgebungen ohne sichtbare Kabelverbindungen eingesetzt werden. Zur Positionierung und Abdeckung der zu beschallenden Fläche lassen sich die Lautsprecher um 27° neigen und in einem Bereich von 45° schwenken. Die neue Outdoor-Lautsprecherserie ist in Schwarz und Weiß erhältlich.

 

Maui I1 | LD Systems

LD Systems Maui Lautsprecher(Bild: Adam Hall)

Mit dem Maui I1 umfasst die Serie aktiver Säulenlautsprecher von LD Systems nun auch ein Lautsprechermodell für die Festinstallation. Für diesen Einsatz wurde der Maui-Säulenlautsprecher für die Wandmontage so überarbeitet, dass er laut Adam Hall optimal an die speziellen Anforderungen von Planern, Systemintegratoren und Endanwendern angepasst ist. Der Maui I1 ist mit neun 3″-Fullrange-Woofern und zwei 1″-Neodym-Hochtontreibern plus 2-Wege-Frequenzweiche bestückt und leistet 120 W (RMS) an 8 Ohm. Der BEM-optimierte Hochton-Waveguide erlaubt die präzise Anpassung des vertikalen Abstrahlverhaltens und soll so auch in akustisch problematischen Umgebungen eine gleichmäßige Schallverteilung garantieren. Zur direkten Integration in ELA-Anlagen besitzt der Maui I1 einen Eingangswahlschalter für 8 Ohm / 70 V / 100 V sowie einen Wahlschalter für hochohmige Systeme mit Signalabgriffen für 60-30-15-7,5 W. Ein spezieller Montagebügel in U-Form für die flexible Wand- oder Deckenbefestigung ist im Lieferumfang enthalten. Der Maui I1 ist ebenfalls in Schwarz und Weiß erhältlich.

Zone X1208 | LD Systems

LD ZoneX Prozessor(Bild: Adam Hall)

Mit dem Zone X1208 stellt LD Systems einen DSP-Matrix-Prozessor im 19-Format vor, der sich auf vielfältige Weise fernsteuern lässt. Dank seiner DSPs in Hybridarchitektur mit 40-Bit-Gleitkommaverarbeitung soll es der Zone X1208 professionellen Anwendern ermöglichen, ihr Beschallungssystem mithilfe von DSP-Templates an unterschiedliche Installationsgegebenheiten anzupassen. In Kombination mit dem integrierten Event Scheduler lassen sich kalendergesteuerte Workflows mit automatisierten Preset-Wechseln erstellen. Und der Remote-Bus ermöglicht lau LD Systems die Kombination mit zukünftigen Controller-Einheiten und Paging-Mikrofonen von LD Systems. Für maximale Signalflexibilität verfügt der Zone X1208 über 12 symmetrische Mic/Line-Eingänge, jeweils mit Mikrofon-Preamps und 48-V-Phantomspeisung, 8 symmetrische Line-Ausgänge sowie 8 GPI- und 8 GPO-Logic-Ports.

Der Zone X1208 überzeugt laut Adam Hall durch eine aufgeräumte, intuitive Bedienoberfläche auf nur 1 HE, arbeitet mit einem Linux-Betriebssystem der neuesten Generation und lässt sich via integrierter Ethernet-Schnittstelle über die universelle Control-Software Xilica Designer fernsteuern. Spezielle Remote-Control-Apps für iOS und Android bieten die Möglichkeit, die Bedienoptionen des Zone X1208 an individuelle Projektanforderungen anzupassen. Der Matrix-Prozessor wird außerdem als Zone X1208D mit Ethernet + Dante-Karte (64×64 Kanäle Dante Audio over IP) für erweiterte AoIP-Anwendungen erhältlich sein. Als Upgrade-Option für den Zone X1208 wird die Ethernet + Dante-Karte auch separat angeboten.

Drop-Serie | Cameo

Cameo Drop(Bild: Adam Hall)

Mit der Cameo Drop-Serie präsentiert Adam Hall neue akkubetriebene Mini-Scheinwerfer (Uplights) für Außeneinsätze – für Musiker, DJs und Verleihfirmen, die eine kompakte, mobile und flexible Beleuchtungslösung benötigen. Scheinwerfer aus der Drop-Serie lassen sich auf diverse Weise installieren, zum Beispiel mittels Montagebügel (inklusive) oder einfach auf Gummifüßen plus zusätzlicher Aufstellvorrichtung. So kann auch ohne Bügel eine Beleuchtung von unten realisiert werden. Beim Drop B1 wurde zusätzlich ein Magnet integriert, so dass dieser Scheinwerfer laut Adam Hall ohne jegliches Montage-Equipment an metallenen Oberflächen befestigt werden kann.

Für den Anfang stehen drei verschiedene Drop-Scheinwerfermodelle zur Auswahl: Drop B1 (1×15 W RGBWA+UV-LED), Drop B4 (4×15 W RGBWA+UV-LEDs) und Drop P4 (4×15 W RGBWA+UV-LEDs) mit konventioneller Stromversorgung. Die akkubetriebenen Modelle sind mit Lithium-Ionen-Akkus von LG Chem ausgestattet, die Laufzeiten von bis zu 12 Stunden ermöglichen sollen (einstellbar). Lichtleistung und Abstrahlwinkel der DROPs lassen sich über zwei Streulinsen anpassen. Außerdem verfügen alle Modelle über einen eingebauten 2,4 GHz W-DMX-Empfänger für die drahtlose Steuerung via DMX sowie ein IR-Modul und ein Display mit vier Touch-Tasten.

Opus X Profile | Cameo

Cameo Opus X(Bild: Adam Hall)

Mit dem Opus X Profile stellt Cameo sein neues Flaggschiff der Opus-Serie erstmals in Europa vor. Der Profile-Moving-Head arbeitet mit einer weißen 750-W-LED, die einenLichtstrom von 33.000 lm und eine Beleuchtungsstärke von 72.000 lx (in 5 m Abstand) erzeugt. In Kombination mit dem CMY-Farbmischsystem – inklusive Farbrad mit sechs dichroitischen Filtern und linearer CTO-Korrektur (6.500 K bis 2.600 K) – sowie dem Zoom-Bereich von 6° bis 48° soll der Opus X Profile gleichmäßige Projektionen ohne störende Hotspots ermöglichen. Dank selektierbarer PWM-Frequenzen bis 25 kHz arbeitet dieser Profile-Moving-Head laut Adam Hall komplett flimmerfrei und empfiehlt sich damit insbesondere für kritische Einsätze im Theater und bei TV-Produktionen.

Außerdem besitzt der Opus X Profile ein rotierbares Animationsrad, ein rotierbares Gobo-Rad (sechs austauschbare, rotier- und indizierbare Glasgobos + offen), ein statisches Gobo-Rad (sieben austauschbare Glasgobos + offen), ein rotier- und indizierbares, kreisförmiges 5-fach-Prisma und ein lineares 6-fach-Prisma sowie einen variablen Frostfilter für Washlight-Effekte. Die Steuerung des Opus X Profile erfolgt über den eingebauten W-DMX-Empfänger, DMX, RDM, Art-Net oder sACN. Zur netzunabhängigen Konfiguration wurde zusätzlich ein batteriegespeistes Touchscreen-Display mit Multifunktionsdrehgeber und „Zurück“-Tasten integriert.

Evos W7 | Cameo

Cameo Evos W7(Bild: Adam Hall)

Der Evos W7 ist ein LED-WashBeam-Moving-Head mit insgesamt 19×40 W RGBW- und warmweißen LEDs – für RGB-Farben, Pastelltöne und Lichteffekte. Mit einer Lichtleistung von 10.500 lm soll der Evos W7 Events, Personen und Objekte in warme, leuchtende und klar definierte Farben (CRI > Ra90) tauchen und hat eine Ausleuchtung bis 540° horizontal (Pan) und 270° vertikal (Tilt) aus. Der Zoom-Bereich von 4,5° bis 55° ermöglicht sowohl gezielte Beleuchtungseinsätze als auch großflächige Wash-Effekte, wobei die Abstrahlung mittels Beam Shaper (inklusive) asymmetrisch gerichtet werden kann. Darüber hinaus erlaubt die Single Pixel Control-Funktion die individuelle Steuerung sämtlicher LEDs für Pixel-Effekte. Und auch Live-Übertragungen von Veranstaltungen sollen mit dem Cameo Evos W7 WashBeam-Moving-Head flimmerfrei gelingen, denn die Wiederholrate des Scheinwerfers lässt sich in sechs Stufen von 800 Hz bis 25 kHz einstellen. Die Software-Steuerung via Netzwerk kannl per W-DMX-Transceiver sowie DMX, RDM Art-Net3, sACN oder KlingNet erfolgen.

F4-Serie | Cameo

Cameo F4(Bild: Adam Hall)

Die neue Cameo F4-Serie umfasst drei LED-Fresnel-Spots in Tungsten (3.200 K, warmweiß, Kunstlicht), Daylight (5.600 K, kaltweiß, Tageslicht) und RGBW Full-Color mit Farbtemperatursteuerung (Weißlicht 1.600 K – 6.500 K). Dank der energieeffizienten LEDs mit einem Lichtstrom von bis zu 34.000 lm (Tageslicht-Version) bilden die Scheinwerfer der F4-Serie laut Adam Hall eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen 2.000-W-Halogen-Fresnel-Scheinwerfern plus Dimmer-Racks. Insbesondere im Theater- und TV-Bereich sollen die F4-Modelle eine perfekte Ausleuchtung von Personen und Objekten ermöglichen, denn sie überzeugen laut Hersteller durch einen hohen Farbwiedergabeindex (Color Rendering Index, CRI > Ra90), einen justierbaren Zoom-Bereich von 12° bis 40° und hochauflösende 16-Bit-Dimmertechnik mit vier wählbaren Dimmerkurven und regelbarem Ansprechverhalten. Einstellbare PWM-Frequenzen bis 25 kHz sollen den erforderlichen flimmerfreien Betrieb gewährleisten, und die Wärmerohr-Kühlung sowie der „Silent“-Modus der F4-LED-Fresnel-Spots sorgen laut Adam Hall auch bei geräuschkritischen Theater-, TV- und Filmproduktionen für eine optimale Beleuchtung.

Opus H5 | Cameo

Cameo Opus H5(Bild: Adam Hall)

Der Opus H5 ist ein Hybrid-Scheinwerfer (Beam, Spot und Washlight) mit einem Lichtstrom von 18.000 lm und einer Beleuchtungsstärke von 400.000 lx in 5 m Entfernung. Der Moving-Head ist mit einer Entladungslampe vom Typ Osram Sirius HRI 470 W ausgestattet und hat einen parallelen Lichtstrahl – für Mid-Air-Effekte und einen Zoom-Bereich von 2° bis 42°. Dabei bietet der H5 die volle Ausstattung eines traditionellen kopfbewegten Spots, ungeachtet des flexiblen Hybridkonzepts: CMY-Farbmischung, Farbrad mit 13 dichroitischen Filtern, zwei Gobo-Räder (rotierbar & statisch), zwei Frostfilter für Wash-Effekte sowie insgesamt 4 Prismen auf zwei Rädern, kombinierbar für Mid-Air-Effekte. Neben den gängigen Steuerungsoptionen DMX, RDM, Art-Net und sACN lässt sich der Cameo Opus H5 über den integrierten W-DMX-Receiver auch drahtlos bedienen.

H2-Serie | Cameo

Cameo H2(Bild: Cameo H2)

Mit der H2-Serie stellt Cameo eine Reihe neuer sogenannter Houselights vor, festen LED-Beleuchtungseinrichtungen für den Zuschauer- und Publikumsbereich mit flexibler DMX-Steuerung und hoher Dimmer-Auflösung, die eigens für den Einsatz in Theatern sowie für industrielle Anwendungen und Messen konzipiert wurden. Die H2-Leuchten sind in den Versionen Full-Color, Warmweiß und Tageslicht (regelbar) erhältlich, bieten mit ihrer 180-W-LED eine Lichtleistung von bis zu 17.000 lm (H2D) und sollen sich durch einen sehr leisen, flimmerfreien Betrieb mit selektierbaren PWM-Frequenzen bis 25 kHz auszeichnen.

Zusätzliche Flexibilität gewährleisten laut Adam Hall die austauschbaren Linsen, über die Abstrahlwinkel von 20° bis 45° realisiert werden können. Zur  Integration sind die H2-Houselights mit Klemmleisten plus 5-Pol-XLR-Anschlüssen für das DMX-Signal ausgestattet. Die drahtlose Steuerung per W-DMX ist ebenfalls möglich. Mithilfe des mitgelieferten Montagebügels können H2-Houselights in Traversenkonstruktionen und Wandinstallationen integriert werden. Zur Deckenmontage wird optional ein Montage-Kit angeboten.


 

Adam Hall auf der ISE 2020: 7-W200

 

Produkt: LD Systems MAUI44
LD Systems MAUI44
Für viele Anwendungen, in denen es auf unauffällige Optik, schnellen Aufbau und akustische Durchsetzungsfähigkeit ankommt, bieten sich mobile Zeilen an

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