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Investitionen in eigene Produktionsstandorte

Sennheiser-Gruppe stärkt Produktionskapazitäten in Europa

Sennheiser baut seine Produktionskapazitäten aus. So investiere das Unternehmen in seinem Werk in Deutschland in Fertigungstechnologien. Gleichzeitig soll die Fläche der Produktionsstätte in Rumänien erweitert werden.

Sennheiser Wedemark(Bild: Sennheiser)

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„Wir fokussieren unsere Ressourcen und finanziellen Kräfte auf unsere Business Units Pro Audio, Business Communications und Neumann. In diesen Bereichen wollen wir künftig überdurchschnittlich wachsen. Um für dieses Wachstum bestmöglich vorbereitet zu sein, investieren wir jetzt deutlich in unsere Werke in Deutschland und Rumänien“, so Andreas Sennheiser, Co-CEO von Sennheiser.

Am Standort in Deutschland werde in Fertigungstechnologien, insbesondere in die Leiterplattenbestückung investiert. Ein großer Anteil fließe dabei in eine neue SMT (Surface Mount Technology) Produktionslinie, die die präzise Herstellung auch kleinster Baugruppen ermöglichen soll. Darüber hinaus würden die Kapazitaten der mechanischen Fertigung ausgebaut und durch den Einsatz neuer Technologien ergänzt. Eine weitere Kernkompetenz des Werks sei die Herstellung von Mikrofonkapseln im eigenen Reinraum. Auch in diesem Bereich sollen die Kapazitäten erhöht werden. „Wir werden auch in Zukunft Schlüsseltechnologien unserer Produkte selbst fertigen“, erklärt Daniel Sennheiser, Co-CEO von Sennheiser. „Dafür wollen wir das Werk an unserem Hauptsitz, das bereits seit Jahren einen starken Technologie-Fokus hat und eng mit den Entwicklungsteams zusammenarbeitet, bestmöglich aufstellen.“

Sennheiser Produktionswerk(Bild: Sennheiser)

Auch in das Werk im rumänischen Brasov werde Sennheiser investieren. Hier werden seit 2018 Produkte für den professionellen Audio-Markt gefertigt, darunter die Mikrofonsysteme Evolution Wireless G4 und Evoultion Wireless Digital, XS Wireless Digital oder Kopfhörer wie der HD 25 und der HD 280. Die Fläche des Werks werde von derzeit rund 3.300 Quadratmetern bis Anfang 2023 auf rund 10.000 Quadratmeter erweitert. Bis 2027 soll die volle Kapazität des neuen Gebäudes genutzt werden. „Unser Werk in Brasov ist dank des tollen Teams vor Ort seit seiner Eröffnung eine Erfolgsgeschichte für uns“, sagt Andreas Sennheiser. „Mit dem deutlichen Ausbau unserer Produktionskapazitäten wollen wir daran anknüpfen und künftig weitere professionelle Audiolösungen für unsere Kunden dort fertigen.“ Mit der Erweiterung gehe auch ein Personalaufbau am Standort in Brasov einher.

Mit den Investitionen setze die Sennheiser-Gruppe auch die Fokussierung und Spezialisierung ihrer Produktionsstandorte fort. Die Schwerpunkte der Produktion am Hauptsitz von Sennheiser in der Wedemark, Deutschland, seien Technologien für präzise, automatisierte Prozesse sowie die Manufaktur-Fertigung von High-End-Produkten. Das Werk in Brasov, Rumänien, ist auf die manuelle Fertigung sowie die abschließende Prüfung und Verpackung von Produkten spezialisiert.

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