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Schulterschluss der Verbände

VDVO neues Mitglied im Forum Veranstaltungswirtschaft

Das Forum Veranstaltungswirtschaft begrüße den Verband der Veranstaltungsorganisatoren e.V. (VDVO) als neues und siebtes Mitglied. Gleichzeitig lege die Allianz ihre politische Agenda für das kommende Jahr fest.

René Tumler und Björn Sänger
René Tumler, Geschäftsführer des EVVC, und Björn Sänger, Geschäftsführer des VDVO (v.l.) (Bild: Anke Schemion/VDVO)

Der VDVO verstehe sich mit seinem Sitz in Berlin als zentrales Netzwerk für Veranstaltungsplaner:innen, Eventprofis und Start-ups im deutschen MICE-Markt. Derzeit sollen rund 600 Planer:innen und Dienstleister der Branche innerhalb des Verbandes netzwerken, Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen können. Mitgliedern seien unter anderem Veranstaltungsplaner:innen aus DAX-Konzernen, mittelständischen Unternehmen, Institutionen und Verbänden, Eventmanager aus Agenturen sowie Vertreter der Leistungsanbieter.

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Schulterschluss der Verbände

Das Forum Veranstaltungswirtschaft bilde inzwischen einen Teil der Dienstleistungskette der Eventbranche und ihre Sektoren ab: Von Veranstaltungsplaner:innen des VDVO und dem Konzert- und Veranstaltungsgewerbe im BDKV über die Unternehmer:innen der Veranstaltungstechnik im VPLT, die selbständigen Dienstleister:innen im ISDV und die Veranstaltungscentren im EVVC bis hin zu den Musikspielstätten im LiveKomm und den Messen und Ausstellungen im FAMA.

„Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen im Forum Veranstaltungswirtschaft”, sagt Björn Sänger, Geschäftsführer des VDVO. „Wir werden unsere umfangreiche Expertise aus dem Wirtschaftszweig MICE einbringen und tragen so auch unseren Teil bei, die Veranstaltungsbranche in ihrer Wahrnehmung durch Politik und Öffentlichkeit wesentlich zu erhöhen und den Dialog mit ihr zu verbessern.”

„Mit dem VDVO haben wir eine weitere wichtige Stimme der Veranstaltungsbranche für unsere Allianz gewonnen”, sagt René Tumler, der neue Geschäftsführer des EVVC. „Wir werden in der Lobbyarbeit damit noch schlagkräftiger und vertreten die Teilbereiche unseres Wirtschaftszweigs umfassender.”

Politische Agenda für 2024

Auf seiner zurückliegenden Klausurtagung habe das Forum Veranstaltungswirtschaft auch seine politische Agenda für 2024 festgelegt.

Die wichtigsten Punkte:

  1. Das Arbeitszeitgesetz müsse flexibilisiert werden. Denn nur neue Arbeitsmodelle würden den Anforderungen einer modernen und nachhaltigen Veranstaltungswirtschaft gerecht.
  2. Bei der Novellierung der Verwaltungsvorschrift „Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm“ (TA-Lärm) brauche es eine Schallschutzverordnung, die die Zukunft der Live-Kultur und damit lebenswerte Innenstädte gewährleistet.
  3. Das geplante „Sicherheitsgewerbegesetz“ (SIGG) sei elementar für Events und müsse stärker die Belange der Messe- und Veranstaltungswirtschaft berücksichtigen.
  4. Die Veranstaltungswirtschaft brauche eine Entlastung bei Bürokratie, zum Beispiel beim „Arbeitnehmer-Entsendegesetz“ (AEntG), beim „Arbeitnehmerüberlassungsgesetz“ (AÜG) und bei Aufbewahrungsfristen und Genehmigungsverfahren.

Nach den zurückliegenden Vorstandswahlen im FAMA folge außerdem Robert Ninnemann auf Michael Kynast als Vertreter im Forum Veranstaltungswirtschaft.

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