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Hochleistung für L-Acoustics Amp und Subwoofer

L-Acoustics LA12X
L-Acoustics Hochleistungs-Amp LA12X (Bild: Detlef Hoepfner)

Mit Neuvorstellungen gehen Hersteller in der Liga von L-Acoustics eher sparsam um – und wenn ein neues Produkt gelauncht wird, in der Regel als lösungsorientiertes Paket. So auch beim Subwoofer L-Acoustics KS28, der gut mit dem neuen Controller-Verstärker LA12X harmoniert, auf den wiederum das System-Rack LA-RAK II angepasst wurde.

Komplett neu überdacht und designt wurde der neue Subwoofer KS 28 von L-Acoustics. Im Format entspricht er dem bekannten L-Acoustics SB28, aber mit verbessertem Verhältnis zwischen Gewicht und Output, hinunter bis 25 Hz: Mit 79 kg ist der KS28 ganze 12 kg leichter als der SB28. Gleichzeitig wird der SPL-Output aber um +3 dB angegeben – bei Subwoofern ist das eine eklatante Erhöhung. Erziel haben will L-Acoustics dies durch weiterentwickelte 18″-Chassis, aber auch durch elektroakustische Feinarbeit wie Neuaufbau von Gehäuse und Verstärkungen, etwas mehr inneres Volumen im KS28 und eine weitere Optimierung der Vents, die frontseitig sehr üppig ausfallen – und bei denen man letztlich auch noch eine akustisch evtl. störende Verkleidung weggelassen hat. Die Rigging-Hardware ist bündig eingelassen und wird durch Federn für eine leichtere Bedienung unterstützt, Profilschienen dienen dem sicheren Stacking in den diversen vorgesehenen Konfigurationen incl. Cardioid.

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Damit der Headroom des KS28 auch voll ausgenutzt werden kann, ist dessen Betrieb allein mit dem Vierkanal-Verstärker LA12X vorgesehen. Eine optimierte Auslegung von DSP und PFC (mehr zur Bedeutung einer Power Factor Correction in unserem Beitrag hier) soll die stabile Auslieferung extrem hoher Leistungen weiter vorantreiben. Der Betrieb ist außerdem weltweit an Spannungen von 90-265 Volt möglich. Ein L-Acoustics LA12X kann dadurch auch zwischen zwei bis vier Lautsprecherboxen zusätzlich antreiben als der bisherige LA8, beispielsweise zwölf (statt acht) Subwoofer SB18 oder sechs (statt vier) ARCS II. Vom KS28 treibt der LA12X bis zu vier Exemplare an. Ebenfalls erweitert wurden die DSP-Ressourcen, die Hardware soll für künftige Erweiterungen vorbereitet sein (beispielsweise AVB) und Impedanzmessungen der Lautsprecher erlauben. Updates erfolgen vom LA Network Manager aus. Für den Anschluss wurden die Funktionen der bisherigen zwei Panels zusammengeführt, analoge und digitale AES-Eingänge, Links und L-Net-Netzwerk werden im LA-Panel II vereint. Es findet zusammen mit dem Stromversorgungspanel LA-Power II (umschaltbar zwischen EU- und US-Norm, CEE/NEMA) seinen Platz im angepassten Systemrack LA-Rack II, das aber im Rigging kompatibel bleibt.

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