Nexo Line-Arrays

Line-Arrays Nexo GEO M6 und STM M28

Die M6 ist ein superkompaktes, schickes Beschallungs-Modul, die M28 dagegen zeigt sich als ausgewachsenes Line-Array, das auch das STM zu ergänzen vermag.

Nexo M6 und Nexo STM M28
Die M6 ist ein superkompaktes, schickes Beschallungs-Modul, die M28 dagegen zeigt sich als ausgewachsenes Line-Array, das auch das STM zu ergänzen vermag (Bild: Detlef Hoepfner)

Zwei Produkte hat Nexo seit einiger Zeit auf dem Markt gebracht, zu hören waren sie auf diversen Veranstaltungen, beispielsweise einer von uns besuchten europäischen Demo auf dem „platten Land“ zwischen Birmingham und London: In idyllischer hügeliger englischer Landschaft, gelegen zwischen weiten Wiesen und äsenden Schafen, nutzte Nexo das weitläufige Gelände eines Polo Clubs, um die auf den Frühjahrsmessen erstmalig gezeigten Neuheiten praxisnah zu demonstrieren.

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Auch von der Seite optisch defensiv: die je nur 19 cm hohen Nexo GEO M6
Auch von der Seite optisch defensiv: die je nur 19 cm hohen Nexo GEO M6 (Bild: Detlef Hoepfner)

Besonders wichtig für eine Fülle von kleinen und mittleren Produktionen von Sprache über AV bis zu kleinen Musik-Events und natürlich auch für die entsprechenden Festinstallationsbereiche ist für Nexo das GEO M6. Nexo sieht sich hier insofern in der Tradition seiner Vorgängermodelle, als man mit dem S8 vor Jahren eins der ersten professionellen und besonders kompakten Line- Arrays im Angebot hatte. Das M6 ist nun konsequent in Richtung Kompaktheit, Output, Soundqualität und auch besonders defensiver Optik konzipiert. Mit einem großen Winkelungsumfang zwischen den Modulen von bis zu 20 Grad ist es außerdem gut als Downfill einzusetzen. Die interne Mechanik hält die auftretenden Kräfte vom Gehäuse fern und leitet sie in ein vom TÜV NORD geprüftes, durchgehendes „Skeleton“-Gitter. Über Waveguide-Flares kann die horizontale Coverage von 80 auf 120 Grad erhöht werden, einer Erweiterung im Low-Mid/Bass dienen die mechanisch/optisch identischen Module M6B. Das Zubehör ist umfangreich incl. beispielsweise eines visuell zurückhaltenden „Light“-Bumpers für maximal drei Module oder eines ausgetüftelten Cases, das das Zubehör zusammenhält und den Auf-/Abbau beschleunigt. In Deutschland wurden bisher vorab elf Firmen (teilweise mit mehreren) Anlagen beliefert und stehen dort zur Vorführung bereit. Im Zuge der angelaufenen Serienproduktion können sich so Interessenten über den deutschen Sales Manager Reinhard Steger selbst ein Bild von der Anlage machen.

Applikationsbeispiel: drei STM M28 und ein STM B112 Bass Modul auf dem STM S118 Subwoofer
Applikationsbeispiel: drei STM M28 und ein STM B112 Bass Modul auf dem STM S118 Subwoofer (Bild: Detlef Hoepfner)

M28: STM-Modul, aber auch eigenständig

Als zweite Neueinführung erweitert das M28 die STM-Serie. Nexo hat – für manchen vielleicht etwas unbemerkt – bis zum Herbst innerhalb von 18 Monaten nicht weniger als 5.400 STM-Module ausgeliefert. Die M28 („M“ steht für „Main“) ergänzt die bisherige M46 um eine gleich breite, etwas flachere und leichtere Variante. Reine M28-Systeme können bei einem angegebenen Spitzenschalldruck von 141 dB / 1 m bereits zu einem kraftvollen Line-Array für viele Anwendungen arrayt werden. Alternativ dienen die M28 auch als akustisch und mechanisch ideal ergänzendes Downfill unter einer M46-Linie. In der M28 arbeiten zwei Langhub-8-Zoll-Neodymchassis plus zwei Hochtontreiber, die ebenfalls horizontal umgerüstet werden können: von 90 auf 120 Grad. Die Ansteuerung erfolgt über die standardisierten Nexo Uni- versal Amp Racks, die es in zwei Größen gibt sowie die Ausstattung mit entsprechender Konfigurations-, Monitoring und Simulationssoftware. (Alle Nexo-Systeme werden konsequent mit den Nexo-Systemverstärkern betrieben, je nach Leistungsklasse mit dem NXAMP 4×1 oder NXAMP 4×4.) Softwareseitig gibt es von Nexo Software zur Simulation, Konfiguration und Monitoring, wünschenswert wäre hier nur eine noch bessere Integration der Software untereinander.

Beliefert wurden in Deutschland bisher Satis&Fy, Limelight Veranstaltungstechnik, Acoustic Network und Sound Linear. Trotz des Modulgedankens bei STM ist die M28 ein sehr eigenständiges System, das – wenn nötig, mit Bassergänzung – auch unabhängig von der weiteren STM-Familie Sinn macht. Zu hören war eine reine M28- Anlage bisher beispielsweise bei einer Heavy-Metal-Produktion in 2.000er-Hallen, betreut durch Acoustic Network.

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