Nationalfeiertag zur deutschen Wiedervereinigung

Nexo-Lautsprecher bei Einheitsfeier am Brandenburger Tor

Feier am Brandenburger Tor
Konzerte zum Nationalfeiertag am Brandenburger Tor in Berlin (Bild: Ben Kriemann)

Bei den Feierlichkeiten zum Tag der deutschen Einheit beschallte auvisign GmbH & Co. aus Berlin die „Fanmeile“ vorm Brandenburger Tor. Auf 1,5 km versorgten Nexo-Lautsprecher fast eine Million Besucher mit Live-Musik.

Der Veranstaltungstechnik-Dienstleister auvisign GmbH & Co. aus Berlin, regelmäßiger Partner der Wohlthat Entertainment GmbH, wählte die modulare STM Line Array Technologie für die Hauptbühne und die Delay Systeme. Ergänzt wurden diese durch weitere Lautsprecher aus NEXO-Serien wie GEO, Alpha and PS. Angesteuert über Yamaha CL5 Mixer wurden die Beschallungssysteme über Dante und Ethersound vernetzt. Auf der Hauptbühne fanden sich pro Seite 10 × Nexo STM M46 plus 1 × STM M28 sowie 32 Subwoofer STM S118. Die Delay Tower waren mit Lautsprechern aus den Serien STM, GEO D10, GEO S12, GEO S8 und Alpha bestückt, dabei M46 insbesondere am Anfang der Fan-Meile. Auvisign hat am Brandenburger Tor Nexo STM-Lautsprecher bereits in unterschiedlichen Konfigurationen eingesetzt, hier bildeten aber erstmals die M46 large-format Module die Basis.

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NEXO sieht in dem STM eine Vorreiterrolle, da es dem Anwender erlaubt, unterschiedlichste Systeme aus einem Baukasten von vier Lautsprechermodulen zu konfigurieren. Typischerweise waren ein Main- und ein Bass-Modul als Set kombiniert, bei Bedarf kombiniert mit einem Downfill. Das Nexo M28 downfill module kann auch als Hauptmodul genutzt werden, mit oder ohne zusätzliches Subwoofer Modul.

Die zehn Nexo STM M46 pro Seite wurden je um ein Downfill Nexo M28 erweitert. Weitere Nexo M28 dienten als nearfill. Für den nötigen Schub im Bass sorgten 32 Subwoofer STM S118 vor der Hauptbühne. Die Yamaha-Mixer CL5 kamen für den FOH- und Monitor-Mix zum Einsatz, betreut von Philip Grygier und Lars Krumpelt. Auvisigns Sound Designer Johannes Raack und STM Operator Norbert Bund spezifizierten die Beschallung, und mussten auch kurzfristig umplanen: einer der Tower vor Ort entsprach nicht den geplanten mechanischen Belastungen, sodass durch Modultausche innerhalb der STM-Serie Tieftonanteile stattdessen durch groundstacked Subwoofer übertragen werden konnten, ohne die Klangbalance zu zerstören.

Audionetzwerk Operator Peter Sobisiak hatte die Aufgabe, vier verschiedene Netzwerke zu koordinieren: Dante für die PA auf der Hauptbühne, EtherSound für alle Delay-Lautsprecherpositionen, EtherSound für die Inputs zum FOH und Dante für die Inputs zum Monitor. Sie waren in einem Gigabit-Netzwerk zusammengefasst, das redundante Glasfaserleitungen nutzte, um die Entfernungen von bis zu 400 Metern zwischen den Geräten zu überbrücken. Insgesamt überbrückten die Leitungen 2,2 Kilometer.

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