WM is coming!

Richtig versichert: Auslandseinsätze und Public Viewing

Egal, ob ihr einen der begehrten Jobs als Technikfirma, Veranstaltungstechniker, Stagehand, Runner o. ä. während der Weltmeisterschaft in Russland bekommen habt oder euer Equipment für die zahlreichen Public Viewing-Veranstaltungen hierzulande verleiht bzw. aufbaut: Der eine oder andere Punkt birgt ein paar Risiken, die man vorab kurz klären sollte.

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WM 2018 is coming! (Bild: Pixabay)

Für viele ist es ein großer Traum, bei der Durchführung der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft, dem größten Fußballfestival der Welt, mitzuwirken. Bevor man aber den Koffer packt und sich auf den Weg nach Russland macht, sollten ein paar Kleinigkeiten beachtet werden. Man hat sicher andere Dinge im Kopf und das Letzte, mit dem man sich beschäftigen möchte, ist das langweilige Thema Versicherung.

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Aber dennoch sollte man sich kurz Gedanken machen, was für Risiken auf einen, sei es als Einzelperson oder auch als Firma, zukommen können. Das kann nur eine Kleinigkeit sein, wie ein falsch verlegtes Kabel, aber wenn es doch das vergessene Safety an der Lautsprecherbox ist, die dann zu „Fliegen“ anfängt, wird die Situation für den Verantwortlichen wahrscheinlich ungemütlich … Deshalb ist es wichtig, dass man sich mit dem Thema, sei es noch so langweilig, befasst und man sicher in die WM 2018 starten kann.

Versicherung – aber richtig!

Viele werden bereits eine bestehende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung als Techniker o. ä. vorweisen können. Hier ist es wichtig, zum einen seine Tätigkeitsbeschreibung zu überprüfen:

Steht im Versicherungsschein auch wirklich das drin, was man tatsächlich macht? Ebenso sollten die Einschlüsse und der Geltungsbereich überprüft werden. Es hilft nichts, wenn eine Berufshaftpflicht für Elektrotechniker abgeschlossen ist, in der z. B. Tätigkeitsund Bearbeitungsschäden ausgeschlossen sind und der Geltungsbereich nur für die EU gilt. Als nächster wichtiger Punkt sollte die Versicherungssummen erwähnt sein. Diese sollten für solche Aufträge grundsätzlich mindestens 3 Mio. Euro für Personen- und Sachschäden betragen. Oft fordern die Auftraggeber auch höhere Summen, gerade bei Jobs im Ausland. Wenn man als Freelancer arbeitet und z. B. nur diesen einen Job hat und danach voraussichtlich erst mal nicht mehr in dem Bereich tätig sein wird (oder in ein Angestelltenverhältnis zurückkehrt), kann man sich natürlich kurzfristig, also nur für den benötigten Zeitraum, absichern. Auch hier ist die Prämie recht übersichtlich, sie beginnt schon bei 100 Euro netto bei einer Versicherungssumme von 3 Mio. Euro für einen Zeitraum von drei Monaten. Equipment-Versicherung Nun ist nicht nur die Haftpflicht Thema, sondern auch die Absicherung des Equipments. Hier kommt eine sog. Elektronikversicherung zum Tragen. Wir sprechen in diesem Fall von einer „All-Gefahren-Deckung“, die z. B. dann greift, wenn der Wind ein wenig zu heftig durch die LED-Wand pfeift oder die Lautsprecherbox im Biergarten von stürmischen Fans mit Bier durchtränkt wurde.

 


Erpam bietet Lösung für Veranstaltungstechnik

Für alle, die schon eine Haftpflicht bei erpam haben: Die Deckungssummen können jederzeit gegen einen geringen Beitrag auch nur für diesen einen Job erhöht werden. Auch bei der Frage nach dem Geltungsbereich kann man entspannt sein, bei erpam ist immer der Geltungsbereich „weltweit ohne USA/Kanada“ abgesichert. Somit können sowohl Auftraggeber als auch Freelancer zufriedengestellt werden. Als Zusatz können mittlerweile sogar Wetter- und Terror-Risiken der Technikverleiher abgedeckt werden. Bei Fragen rund um das Thema Versicherung im Bereich Event und Veranstaltungstechnik steht das Team von Eberhard, Raith & Partner zur Verfügung.


 

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