AV- und Veranstaltungstechnik Museum

Geschichte der Veranstaltungstechnik (1989-2013)

Martin Audio F2
Das beliebte Martin Audio F2 war mit diversen Horn- und Tweeter-Modulen bestückbar, die sich zumindest mechanisch gut addierten. (Bild: Detlef Hoepfner)

Die professionellen Beschallungslautsprecher im AV- und Veranstaltungstechnikmuseum der AED Group aus der Zeit von 1989-2013 dokumentieren, wie die Lautsprecherentwicklungen mit dem Einzug der Line-Arrays mehr oder weniger standardisiert waren.

Das Martin Audio F2 markiert hier so etwas wie den Endpunkt der vorherigen Modulsysteme mit ihren deutlichen akustischen Kompromissen. Schwerer im Museum ist abzubilden, wie ab jetzt auch DSPs und Software-Lösungen massiv dazu beitragen, professionelle Beschallungen besser planen und einmessen zu können. Etwas geprägt ist diese Sammlung zumindest bei den neueren Lautsprechern von AEDs starker Kooperation mit JBL und L-Acoustics.

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Martin Audio F2 (1989)

Das beliebte Martin Audio F2 war mit diversen Horn- und Tweeter-Modulen bestückbar, die sich zumindest mechanisch gut addierten. Das Modell im AED-Museum ist mit zwei Supertweeter-Arrays aus je drei JBL „Zitronenpressen“ bestückt – das war schon eine gewisse Geldanlage

Martin Audio F2
Zwischen Benelux-PAs (Duran Audio/Axys und Sound Projects): Martin Audio F2 von 1989 mit zwei Supertweeter-Arrays aus je drei JBL “Zitronenpressen” (Bild: Detlef Hoepfner)

 

AXYS T86 Source System (1989)

Die T86 war ein verbreiteter Selfpowered-Lautsprecher von Duran Audio, einem Ableger von Master Blaster. Als Sub- und Top-Module boten sie eine einfache Verkabelung, und mit 18“-Bässen sowie 2 × 10“ und einem 2“-Treiber einen feinen Klang. Dass die Signal-LEDs ausgerechnet dominant auf der Front blinkten, konnte man ja mit einen Stück Tape abkleben …

Axys Source System
Duran Audio Axys Source System (1989) (Bild: Detlef Hoepfner)

L-Acoustics V-DOSC (1992)

Ein absoluter Klassiker, der die professionelle Beschallungstechnik revolutionierte. Einen technischen Überblick über die Entwicklung in zu den Line-Arrays bieten wir unter PA-Lautsprecher: Investitionsgut statt Liebhaber-Box

L-Acoustics V-DOSC
L-Acoustics V-DOSC (1992) (Bild: Detlef Hoepfner)

Sound Projects SP4 Diamond (1993)

Ein typischer Selfpowered-Vertreter aus der Benelux-Audiogeschichte (und neben Duran Audio zweiter Ableger aus den Master Blaster Wurzeln) ist die SP4 Diamond von Jan Slooter, bestückt mit 15“ / 10“ / 2“ und sollte als traditionell gestackte oder geflogene Box eingesetzt werden. Ergänzend gab es den SP4-15 Sub-low Loudspeaker mit drei weiteren 15“-Chassis.

AED C318 von 1999, daneben L-Acoustics DV-Sub (1999)

AED-Museum Veranstaltungstechnik
AED C318 von 1999, daneben L-Acoustics DV-Sub (1999) (Bild: Detlef Hoepfner)

L-Acoustics DV-DOSC von 1999

AED-Museum Veranstaltungstechnik
L-Acoustics DV-DOSC von 1999 (Bild: Detlef Hoepfner)

JBL Vertec 4889 aus dem Jahr 2000

JBL Vertec 4889
JBL Vertec 4889 aus dem Jahr 2000 (Bild: Detlef Hoepfner)

L-Acoustics K1 (2008)

K1 ist – Stand 2016 – bereits ein recht neuer Großbeschallungsvertreter. Nicht in dieser Heritage-Sammlung, aber von uns getestet: L-Acoustics ARCS Wide und Focus

L-Acoustics K1
L-Acoustics K1 (2008) (Bild: Detlef Hoepfner)

JBL VTX S28 (2013)

JBL VTX S28
JBL VTX S28 (2013) (Bild: Detlef Hoepfner)

History-Gallery PA-Anlagen und Lichttechnik

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Das Gitter vom Axys B89 (Unter dem T86) ist nicht original und kommt von einem neueren B-07 😛

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