AV- und Veranstaltungstechnik Museum

Geschichte der Beschallungstechnik (1944-1981)

Im AV- und Veranstaltungstechnikmuseum der AED Group ist eine Vielzahl historischer Geräte versammelt. Wir zeigen in dieser Folge (1944-1981) einige der Exponate von der Altec Lansing Voice of the Theater über die Bose 802 bis zu Meyer Sound MSL-3: Aus den groben Holzkisten wurden bereits die ersten Beschallungskomponenten mit überraschend modernen Konzepten.

Altec Lansing Voice of the Theater (1944)

Die Modelle von Altec Lansing unter dem Slogan „Voice of the Theater“ gab es in unterschiedlichsten Ausführungen – dies hier könnte eine A7 sein. Aus Altec Lansing wurde dann JBL. Weitere Basics zur Funktionsweise von Schallwandlern haben wir hier: Lautsprecher und ihre Funktionsweise

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Altec Lansing Voice of the Theater
Altec Lansing Voice of the Theater – dies könnte eine A7 sein. Aus Altec Lansing wurde dann JBL (Bild: Detlef Hoepfner)

JBL 4560 (1967)

Auch ein Standard bis in die 80er-Jahre, zumindest auf dem Gebrauchtmarkt: JBL 4560 als „midbass“-Einheit, bestückt mit einem 15″-Lautsprecher.

JBL 4560
Auch ein Standard bis in die 80er-Jahre: JBL 4560 (1967) (Bild: Detlef Hoepfner)

JBL 4512 (1968)

Mitteltonhorn JBL 4512 – von 1968, aber bis in die 80er unendlich oft kopiert und imitiert. Und immer diskutiert: wie man die jetzt akustisch korrekt stapelt.

Mitteltonhorn JBL 4512
Mitteltonhorn JBL 4512 – von 1968, aber bis in die 80er unendlich oft kopiert und imitiert (Bild: Detlef Hoepfner)

Martin Audio B115 (1971)

In unzähligen Varianten kopiert und nachgebaut: Martin Audio B115. Auf den rückseitigen Rollen gut zu fahren (sofern die Rückwand das lange genug aushielt), im Trichter konnte man noch prima ein paar PAR-Kannen verstauen.

Martin Audio B115
In unzähligen Varianten kopiert und nachgebaut: Martin Audio B115 (1971) (Bild: Detlef Hoepfner)

Bose 802 (1972)

Bose 802 – was für ein polarisierender Lautsprecher! Mit Wurzeln in der Hifi-Branche (als 901) und bestückt rein mit Breitbandchassis war er nicht nur akustisch ungewöhnlich, sondern auch der ungewohnte, vorgeschaltete Prozessor war vielen Tontechnikern entweder willkommen – oder suspekt. Oft übersehen wurde von den Kritikern, die sich am zwar weichen, aber vielleicht auch etwas diffusen Sound (oder manchen skurillen Stacking-Varianten) störten, dass allein das praktische Kunststoffgehäuse mit Schutzdeckel im Vergleich zu anderen Bastellösungen wegweisend war. Ein typisches Problem der Zeit erwischte auch die 802: dass sich das Material der Membranaufhängungen mit der Zeit in Wohlgefallen aufkrümelte.

Bose 802
Bose 802 (1972) (Bild: Detlef Hoepfner)

JBL 2360 (1973)

Das biradiale JBL-Horn 2360 (1973) gab es in den Winkeln 90° x 40,° 60° x 40° und 40° x 20° und versprach eine gut vorhersehbare Coverage. Eingesetzt wurde es oft ohne weiteres Gehäuse in Installationen.

Eiradiales Horn JBL 2360
Das biradiale Horn JBL 2360 (1973) gab es in den Winkeln 90 x 40, 60 x 40 und 40 x 20 (Bild: Detlef Hoepfner)

Meyer Sound UPA-1 (1980)

Der Meyer Sound UPA-1 (1980) setzte wie sein Monitor-Vorgänger auf einen externen Controller. Auch von der äußeren Erscheinung und Ausstattung war er vielen damaligen „Bastelkisten“ voraus.

Meyer Sound UPA-1
Der Meyer Sound UPA-1 (1980) setzte wie sein Monitor-Vorgänger auf einen externen Controller. Auch von der äußeren Erscheinung war er den damaligen vielen Bastelkisten voraus. (Bild: Detlef Hoepfner)

Meyer Sound MSL-3 (1981)

Meyer Sound MSL-3 von 1981, damals noch recht ungewöhnlich mit Prozessor optimiert sowie meist mit Crest-Endstufen angetrieben. Und ja – oben das ist ein Array aus Piezos.

Meyer Sound MSL3
Meyer Sound MSL3 (1981) (Bild: Detlef Hoepfner)

History-Gallery PA-Anlagen und Lichttechnik

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