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Wireless bei active blue: Dividende ohne Ende

Bitte keine Sorge aufgrund der Überschrift: Wir verwandeln uns ganz sicher nicht in einen Ratgeber für Aktionäre! Vielmehr ist active blue der Name einer Rental-Company aus Bremen, und die Digitale Dividende wird in der Proaudiobranche auch eher mit Verlusten als mit Gewinn assoziiert. Wie umschifft ein typischer KMU-Betrieb wie active blue die schwierigen Fahrwasser der Wireless-Entwicklung?

active blue
wireless bei active blue (Bild: Jörg Küster)

Die Tendenz ist klar: Der Datenhunger wächst exponentiell, und selbst unterwegs genügt nicht mehr der kleine (Mail-)Snack zwischendurch, sondern es soll überall und jederzeit das große (Videostreaming-)Menü verfügbar sein. Die Mobilfunkanbieter haben ihre Marktmacht passend dazu genutzt und verfügen dank der Digitalen Dividenden 1 und 2 mittlerweile über mehr Spektrum als jemals zuvor – Anwender professioneller drahtloser Produktionsmittel müssen im Gegenzug mit immer weniger nutzbaren Funkkanälen auskommen, was außerhalb der Pro-Audio-Branche leider kaum jemanden interessiert.

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Die noch verfügbaren „Reste“ des UHF-TV-Bandes mit seiner physikalisch angenehmen und darüber hinaus kostengünstig nutzbaren Wellenausbreitung wecken weitere Begehrlichkeiten, welche sich beim Kampf um das Segment zwischen 470 und 694 MHz (plangemäß bis 2030 verfügbar) unzweifelhaft Bahn brechen werden – anlässlich der nächsten Weltfunkkonferenz (WRC-19) im Oktober/November 2019 mag es sein, dass auch das 600-MHz-Band in Europa für den Mobilfunk im Rahmen einer digitalen Dividende 3 geöffnet wird. Die Verwendung des neuen Mobilfunkstandards 5G (mit aus Musikersicht sehr brauchbaren Latenzzeiten von unter 1 ms) in verschiedenen Frequenzbereichen für professionelle Drahtlosproduktionen scheint möglich, ist allerdings noch lange nicht gesichert, zumal eine Vielzahl technischer und regulatorischer Bedingungen zu erfüllen ist.

Derweil kursiert weiterhin die Mär der ach so armen Landbevölkerung, welche von den Segnungen des Internets bzw. den „Chancen für Wohlstand und sozialen Fortschritt“ (so der Koalitionsvertrag) abgeschnitten sei und nach politischem Willen trotz pittoreskem Wohnsitz in Kleinkleckersdorf oder Hintertupfingen ebenso schnell wie Menschen in Ballungsräumen versorgt werden soll. Apropos Ballungsräume: Der Autor dieser Zeilen lebt in Bonn und musste bei einem Umzug im Frühjahr 2018 feststellen, dass mitten in der Innenstadt kein schneller DSL-Anschluss (TV-Kabel war wegen zu geringer Upload-Raten keine Option) verfügbar ist. Telefonische Hotline sowie die Online-Verfügbarkeitsprüfung rieten zu einer Kombination aus DSL und LTE, da nicht genügend Ports für eine DSL-Anbindung in heute üblicher Geschwindigkeit frei seien – bemerkenswert für eine Stadt, die u. a. als Hauptsitz der Telekom bekannt ist. Bevor an dieser Stelle die global agierenden Mobilfunkunternehmen nun als nimmersatte Frequenzfresser pauschal dem „Reich des Bösen“ zugeordnet werden, möge sich der/die geneigte Leser/in bitte kurz an die eigene Nasenspitze fassen bzw. das persönliche Smartphone berühren – ist irgendwie ja schon alles ganz praktisch mit dem Mobiltelefon, oder?

active blue: typisches KMU der Veranstaltungstechnik

Über Digitale Dividenden, aktuelle Wireless-Herausforderungen und mögliche künftige Entwicklungen sprachen wir mit Andreas Beer, Gründer und Geschäftsführer der in Bremen beheimateten active blue GmbH & Co. KG. Das Unternehmen ist als KMU in vielerlei Hinsicht typisch für weite Teile des hiesigen Marktes, und auch in der Vita des Gründers mag manch ein Verleiher Parallelen zum eigenen Werdegang entdecken.

active blue Gründer und Geschäftsführer Andreas Beer
Andreas Beer Gründer und Geschäftsführer der active blue GmbH & Co. KG mit Sitz in Bremen (Bild: Jörg Küster)

Die active blue GmbH & Co. KG (www.active-blue.de) ist sowohl als Fullservice-Dienstleister wie auch als Dry-Hire-Anbieter tätig, wobei im Gesamtvolumen das reine Verleihgeschäft gemäß Aussage von Andreas Beer einen eher geringen Anteil ausmacht. Das Aufgabenspektrum beim Rundum-Veranstaltungsservice ist breit gefächert und erstreckt sich von Seminaren in Tagungshotels über Messeauftritte bis hin zu großen Corporate-Events, darunter passend zum Firmensitz in Bremen erwartungsgemäß auch Aufträge für Werften sowie für die Automobilindustrie. Hinzu kommen diverse andere Branchen, deren Vertreter regelmäßig auf active blue zurückgreifen und bundesweit sowie bei Bedarf sogar in ganz Europa unterstützt werden. Die active blue GmbH & Co. KG beschäftigt aktuell 23 fest angestellte Mitarbeiter, unter denen sich sechs Auszubildende befinden, welche sich auf ihre Prüfungen als Fachkräfte für Veranstaltungstechnik vorbereiten.

Das Unternehmen wurde 1990 von Andreas Beer gegründet: „Wir wollten damals Partys machen und fanden niemanden, der uns geeignete Beschallungsanlagen vermieten konnte“, fasst Ex-Discjockey Beer seine Motivation für die Firmengründung mit einem Augenzwinkern zusammen. Parallel zum nachtaktiven DJ-Leben absolvierte der angehende Kaufmann an der Hochschule Bremen den Studiengang „Management im Handel“; der Equipmentverleih trug zur Finanzierung des Studiums bei. Zu Kunden mit Faible für die sich seinerzeit noch in allen Clubs drehenden Vinylscheiben gesellten sich rasch erste Top-40-Bands, die für ihre Auftritte Licht benötigten, so dass Spiegelkugel, Stroboskop und Nebelmaschine in einem ersten Schritt durch PAR-Kannen mit farbigen Folien ergänzt wurden – den weiteren Verlauf kann man sich vorstellen …

Pro-Audio-Start: Pferdehof statt Garage

Der Start erfolgte bei Andreas Beer nicht aus der sprichwörtlichen Garage, sondern in einem ehemaligen Pferdehof, dessen abschließbare Reitstallboxen dem jungen Unternehmer als nützliche Vorhängeschloss-Lagerflächen dienten. Der folgende Firmensitz war ein Bunker: „Extrem günstig, extrem sicher und das ganze Jahr über mit gleicher Temperatur“, bringt Beer die Vorteile der soliden Bauweise schmunzelnd auf den Punkt. Unabhängig von derlei Vorzügen erwies sich der Schutzbau aufgrund schmaler Türen und enger Schleusengassen letztlich doch als unpraktisch. Der Umzug in ein anderes Gebäude war unumgänglich und mit Gedanken an einen repräsentativeren Charakter sicher auch sinnvoll.

An einer neuen Wirkungsstätte richtete Andreas Beer parallel zum Verleih nun auch ein Verkaufsgeschäft ein – an Internet-Handel war Mitte der 1990er-Jahre noch nicht zu denken, und das Ladengeschäft mit angegliederter Rental-Abteilung florierte. Mitarbeiter wurden eingestellt, und im Jahr 2000 konnte ein erster Azubi ausgebildet werden – die Fachkraft für Veranstaltungstechnik ist heute noch für active blue tätig. Andreas Beer führt inzwischen den Titel „Meister für Veranstaltungstechnik“ und residiert mit active blue seit 2007 auf dem großzügigen Gelände einer ehemaligen Fertigungsstätte für Hüte und andere Kopfbedeckungen im Bremer Stadtteil Huchting.

Wireless: Krawattenmikros und VHF

Auf professioneller Ebene kam Andreas Beer mit Drahtlostechnik in Berührung, als er vor vielen Jahren stolzer Besitzer dreier gebraucht erstandener VHF-Strecken wurde. „Jedes System besaß exakt eine festeingestellte Übertragungsfrequenz, und wenn man für größere Jobs weitere Funkstrecken hinzumieten wollte, war penibel darauf zu achten, dass die einzelnen Geräte frequenzseitig zueinander passten“, erinnert sich Beer. „Die ersten UHF-Anlagen, die in einem für uns als noch junge Firma bezahlbaren Preissegment angeboten wurden, besaßen ebenfalls keine Flexibilität bezüglich der Frequenzwahl; das kam erst wesentlich später …“

Dass das UHF-Angebot bei active blue dennoch rasch erweitert wurde, lag an zahlreichen Kundenanfragen: „Als die drahtlose Audioübertragung gang und gäbe wurde, wollten plötzlich alle Leute die Bühne mit einem Krawattenmikrofon betreten“, berichtet Beer über längst vergangene Zeiten. „Mikros ohne lange Kabel hatte man damals schon im Fernsehen bei Sendungen wie der ZDF Hitparade gesehen. Dabei wurde regelmäßig unterschätzt, wie leise es normalerweise in einem TV-Studio zugeht – mit der Realität bei einem typischen Corporate-Event hat das bis heute nur wenig zu tun.“ Nichtsdestotrotz war die neuartige kabellose Bewegungsfreiheit der entscheidende Ansporn, welcher die weitere Entwicklung vorantrieb.

Zwei Digitale Dividenden: Lufthoheit

Zwei Digitale Dividenden haben Rental-Companies (und anderen Wireless-Anwendern) zwischenzeitlich allerlei Probleme beschert: Nach der Versteigerung von Frequenzen im Jahr 2012 wurden Verleiher aus dem 800-MHz-Band verbannt und siedelten vielfach in den Frequenzbereich zwischen 710 und 790 MHz um. Relative Ruhe wurde dort zunächst für einen Zeitraum bis etwa 2022 prognostiziert – fünf Jahre später stand allerdings ein weiterer Frequenzwechsel ins Haus, da Bundesregierung und Bundesnetzagentur bei einer Frequenzauktion im Mai 2015 die „Digitale Dividende 2“ (694 – 790 MHz, bis spätestens 2019 komplett zu räumen) auf den Weg brachten.

Insbesondere die erste Digitale Dividende ist Andreas Beer nachhaltig im Gedächtnis geblieben: „Damals galt es zu entscheiden, ob eine Umrüstung des vorhandenen Materials Sinn ergibt“, berichtet Beer. „Bei unseren günstigen Systemen wäre das Umrüsten ebenso teuer geworden wie eine Neuanschaffung, weshalb wir sie entsorgt oder verschenkt haben. Unsere hochwertigen Funksysteme hingegen haben wir zum Service geschickt, um sie für die neuen Gegebenheiten zu ertüchtigen – sofern ich mich recht entsinne, schlug das damals mit etwa 700 Euro pro Strecke zu Buche. Die Hoffnung war, dass wir anschließend für längere Zeit Ruhe haben würden, was sich recht bald als Trugschluss erwiesen hat: Die Digitale Dividende 2 hat uns bekanntermaßen nur wenige Jahre später ereilt.“

Da die Wireless-Systeme von active blue bei Inkrafttreten der Digitalen Dividende 1 noch relativ neu waren, konnte das Unternehmen staatliche Ausgleichszahlungen in Anspruch nehmen. Andreas Beer spricht in diesem Zusammenhang ebenso wie viele seiner Kollegen von einer „Abwrackprämie“. Beer: „Das hat damals einen guten Batzen der Umrüstung finanziert – allerdings stellte sich der Papierkram beim Antrag auf Gewährung einer Ausgleichszahlung als extrem aufwändig heraus und besaß fast schon einen abschreckenden Charakter. Das Geld wurde anschließend jedoch erfreulicherweise ziemlich zeitnah überwiesen.“ Trotz finanzieller Schmerzlinderung stellte sich bei Beer das Gefühl ein, dass „man einfach etwas weggenommen bekam und von oben ohne jede Rücksichtnahme festgelegt wurde, dass die Lufthoheit nun anders geregelt wird.“


»Die Hoffnung war, dass wir nach der ersten Digitalen Dividende für längere Zeit Ruhe haben würden – was sich als Trugschluss erwies, als uns nur wenige Jahre später die zweite Digitale Dividende ereilte.«

Andreas Beer | über Umrüstung und Finanzierung


Beer spannt den Bogen weiter: „Rein aus individueller Perspektive betrachtet hat es semiprofessionelle Anwender wie beispielsweise Darsteller in Laientheatern oder Hobbymusiker finanziell deutlich härter getroffen als uns – für diese Leute sind 500 Euro für ein Wireless-System oft viel Geld. Auch bei active blue mussten wir uns Vorwürfe anhören, dass vor zwei Jahren bei uns erworbene Technik nun plötzlich nicht mehr nutzbar sei – was wir natürlich vorher auch nicht wussten, als wir die entsprechenden Produkte verkauft haben.“

Bei der zweiten Digitalen Dividende wurde laut Andreas Beer „die Messlatte für Ausgleichszahlungen deutlich höher gelegt“, weshalb active blue keinen entsprechenden Antrag stellte. Sowohl von der ersten als auch von der zweiten Digitalen Dividende wurde Andreas Beer keineswegs kalt erwischt: Alle relevanten Hersteller wurden bei professionellen Verleihern frühzeitig vorstellig und zeigten Problemlösungen auf – spitze Zungen behaupten bis heute, dass sich Produzenten von Drahtlostechnik zu jener Zeit goldene Nasen verdient haben und bis heute von den durch die neu geregelte Frequenzvergabe erzielten Gewinnen zehren.

Allem Ärger zum Trotz kann Andreas Beer den neuen Bestimmungen auch etwas Positives abgewinnen: „Im 800er-Band waren früher ja alle möglichen Leute unterwegs und konnten fröhlich durch die Gegend funken, was bei Jobs nicht selten zu massiven Problemen geführt hat. Seit im Bereich unterhalb von 790 MHz ausschließlich mit Urkunde gearbeitet werden darf, treten dort zumindest keine Hobbyisten mehr als Störenfriede in Erscheinung. Mit den professionellen Kollegen kann man sich in aller Regel gut abstimmen, was inzwischen bei großen Veranstaltungen allerdings aufgrund der Vielzahl im Einsatz befindlicher Funkstrecken mit erheblichem Aufwand verbunden ist.“

Zukunftssichere Aufstellung

Nach Experimenten mit Drahtlosanlagen unterschiedlicher Hersteller ist active blue seit vielen Jahren eng mit Sennheiser verbunden – bei dem Bremer Unternehmen wird bezüglich der Wireless-Technik eine Monokultur gepflegt. „Unsere Entscheidung für Sennheiser war nicht zwingend eine Entscheidung gegen andere Marktteilnehmer“, kommentiert Geschäftsführer Andreas Beer. „active blue ist nicht unbedingt ein typischer Rock’n’Roll-Dienstleister, der konform zu eingehenden Bühnenanweisungen anbieten muss. Wir sind vorrangig mit Corporate-Events und Tagungen befasst, bei denen die Kunden nicht nach bestimmten Kapseln oder Drahtlossystemen fragen, sondern lediglich erwarten, dass die Signalübertragung zuverlässig in guter Klangqualität funktioniert.“ Beer erwähnt, dass die einheitliche Bedienphilosophie innerhalb des Drahtlosparks von active blue seinen Mitarbeitern auf der Baustelle das Leben erleichtert.


»Unsere Kunden fragen nicht nach bestimmten Kapseln oder Systemen. Sie wollen einfach gute Klangqualität und zuverlässige Signalübertragung garantiert bekommen.«

Andreas Beer | über die Entscheidung für Sennheiser


Im Unternehmen vorhandene Sennheiser-Komponenten aus der 2000er-Serie hat Andreas Beer Mitte 2018 um neue Systeme ew G4 erweitert – Produkte aus unterschiedlichen Generationen der beliebten Evolution-Wireless-Familie befinden sich bei active blue seit Jahren erfolgreich im Einsatz. Hinzugekommen sind nun fünf Systeme ew 300 G4; weitere Strecken aus der gleichen Serie sollen aufgrund der guten Auslastung folgen. Die von active blue erworbenen ComboSets beinhalten neben den ew-G4-Receivern sowohl Hand- als auch Taschensender. Andreas Beer bescheinigt den ewG4-Sets ein attraktives Preis-/Leistungsverhältnis sowie eine sinnvolle Konzeption „am Puls der Zeit“. Die neu angeschafften Empfänger finden bei active blue derzeit Platz in kabellosen Sennheiser-Lautsprechersystemen LSP 500 PRO, welche sich laut Beer als „nützliche Tools bei Veranstaltungen jeder Art und Größe“ bewährt haben.

Trolley-Transportlösung für Sennheiser LSP 500
Ready to go Praktische Trolley-Transportlösung für Sennheiser LSP 500 PRO-Lautsprechersysteme im Einsatz bei active blue (Bild: Jörg Küster)

Die digitale Funkübertragung von Audiosignalen hat bei active blue in Form von Sennheiser Digital 6000 Systemen Einzug gehalten: Acht Dante-Doppelempfänger EM 6000 nebst Ladestationen und Zubehör werden durch 16 Taschensender SK 6000 und acht Handsender SKM 6000 (jeweils in den Bereichen A1 bis A4) komplettiert. Digitale Funkstrecken sind gemäß Aussage von Andreas Beer stark gefragt, was nicht nur durch den brillanten Klang bei Wegfall aller kompanderbedingten Artefakte begründet ist: „Unsere Industriekunden schätzen es, wenn sich Übertragungsstrecken verschlüsseln lassen – insbesondere, wenn im Rahmen von Events sensible Inhalte auf der Agenda stehen“, weiß Andreas Beer. Die beiden Sennheiser Digital 6000 aktivierbare AES-256-Encodierung liefert dem Geschäftsführer ein schlagkräftiges Argument für die Vermietung seiner neu angeschafften Wireless-Systeme – „zu angemessenen Preisen“, wie er herausstellt. Finden die zugehörigen Handsender SKM 6000 Verwendung, sind deren austauschbaren Kapseln von Vorteil: Bei active blue werden meist dynamische Mikrofonmodule des Typs MMD 935 verwendet; als Kondensatoralternative stehen Mikrofonköpfe MMK 965 bereit. Weitere Kapseltypen, auch von Fremdherstellern, kommen je nach Kundenwunsch zum Einsatz. Beer betont die Betriebssicherheit: „Im Corporate-Umfeld darf es auf gar keinen Fall zu Aussetzern oder Störungen kommen – Betriebssicherheit ist für unsere Klientel das A und O, und ich weiß, dass ich mich selbst unter herausfordernden Bedingungen immer auf Drahtlossysteme von Sennheiser verlassen kann!“

Sennheiser Digital 6000 wireless Empfänger und Ladestreifen
Gut verpackt Sennheiser Digital 6000 Drahtlosempfänger und Ladestreifen (Bild: Jörg Küster)

Mit der Mischung aus analogen und digitalen Übertragungsstrecken fühlt man sich bei active blue gut aufgestellt. Andreas Beer: „Wir können bei durchweg ausgezeichneter Klangqualität passende Angebote für unterschiedlich gut gefüllte Portemonnaies unterbreiten. Dank der großzügig dimensionierten Schaltbandbreiten erwarten wir für die nähere Zukunft trotz zunehmender Frequenzknappheit keine technischen Schwierigkeiten. Das Thema 5G liegt nach meinem Dafürhalten noch in sehr weiter Ferne, und eigentlich kann ich mir im Moment auch noch nicht so wirklich vorstellen, dass die Audiosignalübertragung per Mobilfunknetz gänzlich ohne Tücken funktioniert: Wenn 50.000 Besucher bei einem Festival anwesend sind und alle mit ihren Mobilgeräten telefonieren sowie Daten übertragen möchten, mag man kaum glauben, dass sich on top noch die zeitkritischen Signale der auf der Bühne spielenden Musiker betriebssicher im gleichen Netz übertragen lassen. Bevor diese Technologie wirklich ausgereift und für professionelle Anwender uneingeschränkt einsetzbar ist, werden uns die frisch angeschafften Sennheiser Digital 6000 sicher noch für sehr lange Zeit gute Dienste leisten.“

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