Produkt: Elation DW Profile
Elation DW Profile
Der Profilscheinwerfer mit einer 250 Watt starken LED-Einheit – bestehend aus kaltweißen und warmweißen LEDs – mit einer sehr guten Lichtverteilung glänzen.
Set-Design Elektro-Festival

Lichtgewitter bei „I am Hardstyle“

Der niederländische Hardstyle-DJ Brennan Heart hat 2016 die Veranstaltungsreihe „I am Hardstyle“ gegründet – DJ-Acts unterhalten eine Nacht lang mehrere tausend Zuschauer mit aufwendiger Licht-Show. Das Event wird von 4Light Showprojects jährlich neu entworfen und für Promoter weltweit angeboten. Bislang fand das Event unter anderem in Chile, Australien und Österreich statt. In Mannheim kam nun erstmals das 2019er-Setup zum Einsatz.

(Bild: Nicolay Ketterer)

Inhalt


Die Vorbereitungen für die Veranstaltung „I Am Hardstyle“ waren bei unserer Ankunft am Mittag des Showtages fast abgeschlossen – lediglich der Soundcheck stand am späten Nachmittag noch aus und dauerte bis kurz vor der Show. Am Haupteingang wurden noch kleine LED-Paneele montiert, die die Besucher entsprechend der gebuchten Ticketpakete steuern sollten. Alles in allem herrschte eine äußerst entspannte Atmosphäre. Die Gelassenheit war dem ausführlichen Vorlauf zu verdanken: Die Produktion war bereits fünf Tage vor dem eigentlichen Showtag in der Halle. Nach dem Load-Out wurde die Traversentechnik über die nächsten Tage verteilt, um die passende Aufbaureihenfolge zu gewährleisten. „Das Setup ist zwar nicht riesig, aber viele Disziplinen greifen ineinander“, erklärt Ronnie Santegoeds, Produktionsleiter und Inhaber der niederländischen Firma 4Light Showprojects. „Zuerst müssen wir die Pre-Riggs reinbringen und mit Motoren anheben. Anschließend bilden wir darunter Layer, auf die wir aufbauen und Traversenobjekte wie Video, Lichter, Trimming anbringen können. Schließlich wird darunter die Bühne gebaut und das Setup fertiggestellt. In einer herkömmlichen Touring-Venue ist die Bühne natürlich vorhanden, oder wird gerollt.“ Am Show-Vortag wurden der Aufbau der LED-Panels und des Licht-Setups abgeschlossen: „In der Nacht haben wir das Licht programmiert.“ Am Morgen standen so vor dem Soundcheck nur noch Aufräumarbeiten an. Die Show startete um 19 Uhr und lief bis 6 Uhr am nächsten Morgen – dazwischen lagen zwölf DJ-Acts im Hardstyle: eine Mischung aus Hardcore-Techno und Trance-Elementen, vorwiegend schnelle Stücke.

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Buchbare Veranstaltungsreihe

Die „I am Hardstyle“-Veranstaltungsreihe existiert seit drei Jahren, Promoter können das Konzept buchen. Die Marke gehört dem niederländischen DJ Brennan Heart, zusammen mit dessen Manager Tom van den Tillaer, der das Event organisiert. Neben Europa waren sie bereits in Australien und Chile unterwegs, erzählt Santegoeds: „Nach Sydney reisen wir mit einem minimalen Kern-Team aus fünf Leuten: Tom als Manager, ein Lichttechniker, FOH, ein VJ und ich als Produktionsleiter. Hands werden lokal zum Aufbau dazu gebucht.“ In Mannheim sind 14 Mitarbeiter dabei. Die Größe der Maimarkthalle repräsentiere die „ideale“ Showgröße, auf die die Produktion abziele, um das Konzept zu vermarkten: „Wir gestalten die Veranstaltung skalierbar, von 5.000 bis 15.000 Zuschauern.“ Große Sportarenen oder Messehallen kämen in Frage, ebenso wie Konzerthallen. Jedes Jahr ändert sich der Aufbau, das Konzert in Mannheim markiert den Start der aktuellen Reihe. Falls nötig, würden sie nach dem Abend Anpassungen vornehmen. Santegoeds erwartet dieses Jahr zwischen acht und zehn Shows. 4Light Showprojects übernimmt das Consulting für Promoter, erklärt der Produktionsleiter: „Das Ziel bestand darin, den Aufbau möglichst übersichtlich und die Materialien verfügbar zu halten, sodass Promoter sie überall mieten können. Wir segnen die Gegebenheiten ab und schauen nach passendem Material für die dortige Veranstaltung. Einzelne Elemente können wir unterstützend liefern, aber der Großteil sollte lokal verfügbar sein. 4Lights selbst hat kein eigenes Equipment, sondern wir arbeiten mit Dry-Hire-Partnern zusammen, die uns Equipment vermieten.“ In Mannheim griffen sie beim Licht auf die deutschen Anbieter Rent-All sowie auf LED-Panele von Rent Event Tec zurück. Bei der Veranstaltung waren vier Sattelschlepper vor Ort, zwei Anhänger mit Rigging, zwei mit LED-Technik. Jeder Dry-Hire-Anbieter habe eigene Marken im Portfolio – bei Rent-All nutzen sie beispielsweise CLF für einen Großteil der Licht-Fixtures, die Santegoeds als erschwingliche Lösungen mit gelungenem Preis-/Leistungsverhältnis schätzt. Im Paket waren Orion Moving Heads, Aorun Beams, Conan RGBW-Zoom-Scheinwerfer und Yara LED-Scheinwerfer enthalten, dazu Robe Spiider Moving Head WashBeams.

Ronnie Santegoeds, Produktionsleiter und Inhaber von 4Light Showprojects
Das fertige Licht-Setup Die LED-Panele sind in vier U-Formen angeordnet, darüber werden Lichtszenen ohne weitere Deko realisiert
Bühnenbau Die Trussen sind möglichst schmal gehalten, um die LED-Panele nicht zu überlappen – dadurch soll die Konstruktion möglichst unsichtbar bleiben

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Automatisierte Fixture-Labels

Ein Problem, das Santegoeds lange beschäftigt hatte: „Bisher gab es kein System, um die Label-Aufkleber für einzelne Fixtures automatisiert zu drucken. Früher mussten wir jedes Label von Hand schreiben. Wir haben daraufhin unsere eigene Automatisierungs-Software erstellt, die auf einem mySQL-Server läuft. Das erleichtert die Arbeit am Boden, wenn es darum geht, Elemente aufzubauen.“ Auf dem Sticker sind vier Zeilen Text enthalten – mit ID-Nummern, Position, Multicore-Zuweisung, DMX Line, DMX Line Split-Nummer und DMX-Adresse. „Für die Show erspart uns das, 550 Label manuell zu beschriften. Wir müssen jetzt auch die Dimmer nicht mehr selbst labeln.“

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PA-Setup mit kardioiden Subwoofern

Die Beschallungsanlage wurde über einen Lieferanten des Promoters Musical Madness gestellt: DWS Veranstaltungstechnik. Zum Einsatz kommt ein Setup der Firma Pro Audio Technology. Es wurde die Anzahl der Systeme erhöht, um die Beschallung für die Halle passend abzudecken, meint Ronnie Santegoeds. Neben den vier PA-Towern setzten sie ein Nearfill sowie zwei Delay-Lines ein. In der Front dienten insgesamt 40 Doppel- und 40 Single-18-Zoll-Lautsprecher als Subextender, in einem kardioiden Setting. Das sei dem Wunsch einer „geordneten“ Beschallung geschuldet, „sodass der Bass nicht zu stark von der Rückwand hinter der Bühne reflektiert, sondern das Publikum möglichst gerichtet beschallt wird.“

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Reduzierte Dachlast, verteilte Bodenlast

Je nach Halle seien unterschiedliche Ansätze nötig, um die Bühne mit Standardmaterialien aufzubauen – etwa bei geringer Bodenlast oder in Venues mit niedrigem Dach. „Im heutigen Fall war die Bühne auch gedacht, um die Last im Dach zu reduzieren. In der Maimarkthalle kann im Dachbereich nicht viel Gewicht geriggt werden. Wir haben vier PA-Tower für den Frontbereich mitgebracht, die Gestänge sind aus optischen Gründen schwarz lackiert. Die Funktion beim Rigging besteht darin, die Traversen-Punkte in zwei Formen aufzuhängen – in der Mitte als V-Form und an den Außenseiten als L-Form. In der Mitte verlaufen Traversen von den PA-Towern 2 und 3 in Richtung der Gebäudewand, statt zum Dach: Hinter der Bühne haben wir ein Gerüst aus mehreren Layern aufgebaut.“ Bei den beiden äußeren PA-Towern, auf denen auch jeweils ein Motor „landete“, waren – wie üblich – Betonblöcke als Gewichte im unteren Bereich sichtbar. „Das war eine Herausforderung, alles passend zu gestalten: An der Stelle ist die maximale Bodenlast der Halle kritisch, da sich darunter die Garderoben befinden – 750 kg pro Quadratmeter. Daher haben wir die Grundfläche im unteren Bereich der PA-Tower vergrößert, um die Last auf eine größere Fläche zu verteilen.“ Ein anderer Flaschenhals: „Aus Zuschauersicht sollte die Traverse nicht die LED-Panel überragen, sodass die Konstruktion unsichtbar bleibt. Die Traverse sollte also so schmal wie möglich sein.“ Das machte sie allerdings zum Schwachpunkt, was die Auslastung angeht. „Unter den Motoren hängen Broadweigh Load Cells, um die Last zu überwachen“, erklärt Santegoeds. Das mache sie allerdings zum Schwachpunkt, was die Auslastung angeht. Er zeigt auf eine 1,5 Meter kurze schwarze Eurotruss XD-Traverse, die unterhalb des Motors als „Leveler“ dient, um die Last gleichmäßig zu verteilen, und so sicherzustellen, dass die maximalen Winkel nicht überschritten werden. „Unter den Motoren hängen Broadweigh Load Cells, um das Gewicht zu überwachen“, so Santegoeds.

Beschriftung der Scheinwerfer Mangels Angebot programmierte 4Light Showprojects eigene Software, um Etiketten für Fixtures automatisiert zu bedrucken – das erspart das Beschreiben von 550 Etiketten per Hand, meint Santegoeds.
„Schlicht, aber effektiv“ Santegoeds schätzte die Showtec 2-Light-Blinder, die die Umrisse der LED-Panele von der Bühnenrückseite beleuchteten
Effekt der Hintergrundbeleuchtung bei der Show
Video QLab-Arbeitsplatz mit Fernbedienung und synchron laufendem Backup-System

 

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Bühne mit LED-Shapes

Grundsätzlich handle es sich bei den Acts um DJs mit gelegentlich zusätzlichem Entertainment, erklärt er: „Manche Künstler haben bei einzelnen Songs Sänger oder Tänzer dabei.“ Die Bühne sei dafür funktional und kompakt gehalten. „Wir entschieden uns für eine niedrige Frontbühne, um den MC und kleine Live-Acts näher ans Publikum zu bringen.“ Direkt vor der DJBooth befand sich ein großes LEDitgo rx3ioBFPanel. Die LED-Shapes – LEDitgo SB8-Panele – waren im hinteren Teil der Bühne montiert, „um mehr Tiefe im Zentrum zu vermitteln, und gleichzeitig die Formen des Leinwand-Designs zu betonen. Dazu verwenden wir ‚Old School‘-2-LightBlinder auf der Bühnenrückseite am Boden, die nach oben leuchten, um für die Zuschauer im Dunkeln die Konturen der LED-Panele zu umreißen. Ein einfaches Vorgehen, aber sehr effektiv“, so Ronnie Santegoeds. Im hinteren Bühnenbereich hing ein Pixled F-15 Mark II-Backpanel als Videoleinwand. Am anderen Ende der Halle befand sich eine erhöhte VIP-Tribüne. Auch hier galt: Geländer und Gestänge waren aus optischen Gründen schwarz gehalten. „Das schätzen wir. Wir wissen auch, dass euch das in Deutschland gefällt“, meinte Santegoeds schmunzelnd. Unter der VIP-Bühne war ein Merchandising-Stand integriert, der von der Rückseite zugänglich war. Die Zuschauer wurden mit SGM P-5 Scheinwerfern farbig beleuchtet, ebenso die Barbereiche an der Seite – jeweils passend zur Show-Farbe.

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„Ganzheitliches“ Licht-Konzept

Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Live-Show mit Band, die auf der Bühne vordergründig unterhält, steht bei dem Elektro-Event das Licht optisch im Mittelpunkt. Die Zuschauer wurden über mehrere Traversen in der Halle beleuchtet. „Wir fangen jedes Jahr bei null an – lediglich die Skalierung bleibt gleich. Letztes Jahr hatten wir die LED-Elemente als W gestaltet, dazu drei drehbare rautenförmige LED-Panele an der Front, die als Videoscreen oder Lichtmatrix verwendet werden konnten. Dahinter befand sich eine weitere Matrix. Dieses Jahr haben wir praktisch vier überlappende U-Formen ersonnen. Auf bewegte Elemente haben wir verzichtet und stattdessen eine LED-Rückwand eingebaut. Die Paneele sind für grafische Elemente gedacht, die Rückwand für Video-Content“, erklärt Ronnie Santegoeds die grundsätzliche Design-Idee. Die Herausforderung eines gelungenen Lichtdesigns für eine Elektro-Veranstaltung bestehe darin, eine individuelle „Erzählung zu realisieren, „sodass jedes Fixture einen bestimmten Zweck erfüllt. Es ist einfach, schlicht 1.000 Fixtures zu nehmen und zu riggen. Das macht noch kein Lichtdesign aus! So wie bei den erwähnten 2-Light-Blinder: Der Zweck besteht darin, die Konturen der LED-Panele zu zeigen. Die Form der Paneele ist sozusagen das Konzept: Sie dient uns als solides, aufgeräumtes Set-Design. Wir setzen darauf zum Beispiel Farben ein und schaffen die grundsätzliche Stimmung und Lichtszenen. Dafür verzichten wir auf jegliche Dekoration auf der Bühne. Das restliche Lichtdesign muss darauf aufbauen und das Konzept verstärken.“ Die Beams waren entsprechend der Außenlinien der LED-Panels angebracht. „Wenn sie geradeaus leuchten, betonen sie die Form der Bildschirme. Einzelne Blinder sind symmetrisch um die Screens angeordnet, um die Lücken dazwischen herauszustellen“, so Santegoeds.

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FOH-Bereich mit vielen Arbeitsplätzen

Der FOH-Bereich fiel ungewöhnlich groß aus: die Arbeitsplätze waren auf drei Reihen verteilt, darunter ein Messplatz, der „normale“ FoH-Platz mit einer Midas Pro II-Konsole, daneben ein gleiches Modell als Spare-Pult. Pyrotechnik und Special Effects wurden mit einer MA Lighting Dot2-Konsole gesteuert, getriggert von einem ELC Sidekick too bei Showcaller Tom van den Tillaer. Für Licht und Laser verwendete die Produktion eine MA Lighting grandMA3 Fullsize, als Backup diente eine grandMA2 Light samt NPU. Mit einer zweiten grandMA3 Light wurden weitere Laser gesteuert, das Showfile war entsprechend aufgeteilt. In der dritten Reihe befand sich neben einem Video-Regieplatz ein QLab-Arbeitsplatz samt Backup-System. Hier wurden Intro-Cues für die einzelnen DJs abgefahren und Timecodes der DJs empfangen, falls sie welche für einzelne Tracks benutzten. Ansonsten wurde die Lichtshow „frei“ gefahren. Die beiden Notebooks waren mit einem Rosendahl mif4-Audio-Interface zur Timecode-Übertragung ausgestattet. Eine Widget Engineering Fernbedienung steuerte die Tracks. Das Backup-System lief synchron – falls Timecode-Probleme entstanden, konnten sie umschalten. Eine Palmer PLS02 Line-Splitter-Box teilte die Signale auf. Am rechten Rand befand sich Ronnie Santegoeds‘ Arbeitsplatz als Produktionsleiter, an seinem Notebook überwacht er beispielsweise die Lasten der Traversen über die Broadweigh-Software.

Lastenüberwachung An seinem Notebook überwacht Santegoeds unter anderem die Motorenlasten über die zugehörige BroadWeigh-Software
Improvisierte „Schiebeplatte“ mit Denon- und Pioneer-DJDecks
Lichtszene ohne LED-Panels auch ohne die Verwendung der LED-Flächen funktionierte die Bühne

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Spezialeffekte: Flammen, Pyro, Nebel und Konfetti

Als Spezialeffekte fanden „recht große Flammen“ zwischen den Subs statt, dazu eine Nebelmaschine. Letztere wurde vom SFX-Bereich gesteuert, gleichzeitig wurde das grandMA3-Lichtpult über dessen DMX-Input angetriggert, um die Nebelmaschine mit einer LED-Bar zu beleuchten. Die Farbe wurde vom Lichtpult bestimmt und entsprach der Szenenfarbe der Show. „Wir nutzen auch ein paar Magic FX Stadiumshots-Konfettikanonen, dazu noch Comets, Gerbs, Mines und Fountains als Pyroeffekte“, erzählte Ronnie Santegoeds.

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Improvisation beim „austauschbaren“ DJ-Setup

Um die unterschiedlichen Gewohnheiten der DJs abzudecken, bot die Produktion sowohl Pioneer- als auch DenonDJ-Decks an. Die jeweilige Marke konnte ins Zentrum der Booth geschoben werden, der DJ war so in der Lage dort sein Notebook einzustöpseln. „Wir wollten die DJ-Booth so kompakt wie möglich halten, aber gleichzeitig das Setup sowohl mit Pioneer- und Denon-Geräten unterbringen. Daher hatten wir uns zunächst überlegt, die Booth asymmetrisch auf der Bühne zu positionieren. Das sah in Verbindung mit der Bühnenoptik und dem Licht allerdings nicht so gut aus. Daher haben wir kurzfristig ein Slider-System improvisiert: Wir sind zu einer nahegelegenen Bauhaus-Filiale gefahren und haben Baumaterial gekauft. Das System besteht aus einer großen Holzplatte mit vier Griffen. Darauf haben wir Noppenschaumstoff montiert, der als Absorber dient. Das Equipment ist auf dem Noppenschaumstoff befestigt. Wenn ein Künstler das Pioneer-Equipment nutzt, befindet sich der DJ Mixer in der Mitte der Booth. Möchte ein DJ auf das Denon-Setup umsteigen, verschiebt er die Platte, sodass der Denon-Mixer im Zentrum steht.“ Sein Fazit nach der Show? „Wir müssen nichts am diesjährigen Konzept verändern“ Santegoeds arbeitete am Show-Tag als Produktionsleiter bis 21 Uhr, dann übernahm sein Kollege die Nachtschicht. „Ich habe mir die Show angesehen, bis Brennan Heart mit seinem Set anfing“, erzählt er im Nachgang. „Bis zu dem Zeitpunkt hatten wir noch nicht alle Licht-Fixtures verwendet, aber mein persönlicher Favorit waren die Conan LED-Par-Scheinwerfer sowie die Blinder am Boden. Beide vermittelten den Eindruck von Tiefe im Set, und beleuchteten die Rückseite der LED-Panele. Dadurch konnten die Zuschauer die Winkel und Form der LEDs sehr gut sehen, ohne Inhalte auf den Panels zu zeigen.“ Im Nachgang erzählt er auch, dass das Konzept genau wie geplant umgesetzt werden konnte. „Wir hatten 3 cm ‚Luft‘ zwischen den Pre-Riggs und dem Dach. Mittlerweile haben wir entschieden, nichts am diesjährigen Konzept zu verändern. Das Setup wird – in kleinerem Maßstab – in Wien und den anderen Städten, die wir besuchen, ebenso stattfinden.“

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Materialisten


Equipment Audio

1 × Midas Pro II FoH-Pult +

1× Spare,

2 × DL32

1 × Waves Server,

1 × MaxxBCL

1 × USV,

1 × Smaart Kit

3 × Lake LM44

Main 2 × 16 × Pro Audio Technology VT20

Off 2 × 16 × Pro Audio Technology VT20

Subs 40 × Pro Audio SW18, 40 × Pro Audio SW28 Nearfill

8 × Pro Audio Technology HT16

Delay 4 × 6 × Pro Audio Technology VT16

VIP-Bereich 2 ×4 × VT16

DJ Monitoring 4 × Pro Audio SW18, 6 × Pro Audio VT16

Sidefill 2 × Pro Audio Technology 3 VT16

Wedges 4 × Pro Audio M20

4 × Pioneer CDJ2000 NXS II + 1 × Spare

1 × Pioneer DJM900 NXS II + 1 × Spare

1 × Switch 8P

5 × Denon SC5000 + 1 × Spare

3 × Denon X1800 + 1 × Spare

2 × SM58 + Switch

4 × Rode NT5 (Ambient Mics, in-Ear)

4 × BSS DI

8 × EW300 G3 IEM

2 × Shure ULXD mit SM58-Kapsel

12 × Greengo Wired Intercom


Equipment Licht (Auszug)

1 × grandMA3 Full

1 × grandMA2 Light + NPU

1 × grandMA3 Light

6 × MAC Viper Performance

68 × CLF Orion

44 × CLF Aorun

30 × Robe Spiider

100 × CLF Conan

56 × CLF Yara

53 × Martin Atomic 3000 LED

16 × Showtec 4-Lite Blinder

90 × Showtec 2-Lite Blinder

89 × Showtec Sunstrip Active

1 × Fresnell 300W (inkl. Flügeltor)

3 × MDG 3K + Arforce I Fan


Equipment LED

1 × LEDitgo rx3ioBF

16 × LEDitgo SB8

1 × Pixled F-15 Mark II


 

Produkt: Grundlagen: LED Vorteile und Nachteile
Grundlagen: LED Vorteile und Nachteile
LED Vorteile und Nachteile - Was macht Sinn?

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