VW auf der IAA 2015

Markenerlebnis mit Mehrkanalton

VW auf der IAA 2015
VW auf der IAA 2015 (Bild: Jörg Küster)

Auf der IAA 2015 zeigte Volkswagen nicht nur mit einem optisch ansprechend gestalteten Messestand Präsenz, sondern erfreute auch die Ohren der Besucher: Eine komplexe Mehrkanalbeschallung für unterschiedliche Zonen ließ aufhorchen und rückte unterschiedliche Themenbereiche akustisch in den Fokus.

Auf der 66. Internationalen Automobil-Ausstellung gehörten selbstfahrende Autos, die vollständige Fahrzeugvernetzung sowie alternative Antriebe zu den Schwerpunktthemen. Unter dem Motto „Mobilität verbindet“ präsentierten auf der Frankfurter Weltleitmesse über 1.100 Aussteller aus 39 Ländern die neuesten Trends der Branche. Großes Interesse zog der Auftritt von VW auf sich; unter anderem wurde die zweite Generation des Kompakt-SUV Tiguan vorgestellt. Der weitläufige Messestand gliederte sich in einen Hauptbereich und daran angrenzende Areale mit unterschiedlichen Themen („Perform“, „Connect“, „Innovate“). Die durch geschwungene LED-Bänder markierten Themenbereiche sollten sich sowohl visuell als auch akustisch von der Hauptfläche abheben.

Anzeige

Für den Hauptbereich („Plaza“) bildetet eine zum Content einer großen LED-Wand passende Vertonung die Grundlage für die Beschallung. Ergänzt wurde das Setup durch eine Surround/Effekt-Beschallung, die eine angenehme Art von Räumlichkeit auf dem gesamten Stand herstellte und die Besucher umhüllte – Werbestrategen würden wohl von einer „akustischen Markenatmosphäre“ sprechen, in welche Gäste eintauchen. Jenseits der Umhüllung sollte auf der Plaza auch eine richtungsbezogene Beschallung möglich sein, welche den visuellen Ereignissen auf den LED-Wänden folgt und somit die Aufmerksamkeit der Besucher lenken kann.

In den einzelnen Themenbereichen setzten sich die Sound- Moods in leicht veränderter, stets aber harmonisch passender Form fort. Vorrangig aus Klangeffekten bestehenden Modifikationen wurden passend zum jeweiligen Thema gestaltet. Die Pegel bzw. die Bassanteile unterschieden sich dabei merklich, und im sportlich orientierten „Perform“-Themenbereich ging es akustisch druckvoller zur Sache als auf an- deren Flächen. Insgesamt war für VW in Halle 3 eine Standfläche von rund 9.000 m2 abzudecken.

Im Hintergrund arbeitete ein Verbund aus erfahrenen Proaudio-Spezialisten: Die Audiofachplanung oblag Hansjörg Wenzel, der im Auftrag der FILMTEC Media GmbH (http://info.filmtec.de) seit 2011 die A-Messen von Volkswagen begleitet. Als tontechnischer Dienstleister wurde die Winkler Multi Media Events AG verpflichtet, in deren Auftrag sich die paniX GbR um die Besonderheiten der mehrkanaligen Audiowiedergabe kümmerte. Große Teile des zum Ein- satz kommenden Materials wurden über die im nahe gelegenen Hanau beheimatete Freaksound GmbH bezogen. Unabhängig voneinander berichteten alle Beteiligten über einen regen kollegialen Austausch, der letztlich zum Gelingen des aufwändigen Vorhabens beitrug.

TiMax auf der IAA
TiMax: Zum Einsatz kamen zwei SoundHub 2.0 (Bild: Jörg Küster)

64 + 48 Kanäle mit TiMax

Die Idee zu einer vielkanaligen Standbeschallung kam vom Kunden – gewünscht waren Audiobewegung sowie eine zu den Inhalten der LED-Flächen passende Ortbarkeit, welche der Dynamik in den einzelnen Themenbereichen Rechnung trug. Im Gegensatz zum Jahr 2013 wurde auf der IAA 2015 der gesamte VW-Messestand mehrkanalig beschallt. In Abstimmung mit VW produzierte Audioinhalte lieferte die KMS Blackspace GmbH aus München. Mit Konzept und Umsetzung der vielkanaligen Beschallung war paniX befasst. Zum Einsatz kamen zwei TiMax SoundHub 2.0-Systeme: Ein SoundHub-Prozessor lieferte 64 Outputs für die vier Themenbereiche, während aus dem zweiten Gerät 48 Outputs für die Plaza entnommen wurden. Der komplette Audio-Content war auf gespiegelten Festplatten abgelegt und wurde von den TiMax-Systemen abgespielt, so dass auf externe Zuspieler verzichtet werden konnte. Als Frontend für die Programmierung kamen verschiedene Pro Tools Systeme zum Einsatz – bekanntermaßen sehr flexible DAWs, die im Gegensatz zu TiMax auch Schnittfunktionen bieten. Versiert bedient wurde Pro Tools (Main-Content) von BJ Genten (Musikproduzent, Studiobetreiber und Drummer u .a. bei Cirque du Soleil, FlicFlac und Roger Hodgson).

Die finale Klangbearbeitung wurde nicht im Tonstudio vorgenommen, sondern fand vor Ort auf der Messe statt: „Schon seit vielen Jahren arbeiten wir onsite, weil sich in der konkreten Wiedergabesituation der Sound am besten beurteilen lässt“, sagte Jörg Rapp. Jörg Rapp ist einer der beiden Köpfe der paniX und wird bereits seit 2007 regelmäßig für den Wolfsburger Konzern aktiv – weltweit als FOH-Tonmann bei Messe-Pressekonferenzen. Rapp weiter: „Ich kann beim Messeaufbau ein Mehrkanalprojekt auch dann zu Ende bringen, wenn neben mir zehn Kreissägen laufen – das störende Drumherum muss ich schlichtweg ignorieren.“ Während der Messe liefen die TiMax-Systeme autark ohne manuelle Betreuung. Die Synchronisation erfolgte per Timecode, welcher von einer Mediensteuerung geliefert wurde. Von der ursprünglichen Idee, mit MIDI-Events zu arbeiten, hatte man aus praktischen Erwägungen Abstand genommen. Wie auf Messen üblich, waren auch bei den Vorbereitungen für die IAA 2015 Änderungen bis kurz vor der Eröffnung erforderlich; angesichts der komplexen TiMax- Programmierung eine nicht ganz triviale Aufgabe, die stets mit Auswirkungen auf das gesamte „Drumherum“ verbunden war.

Auf der Plaza waren die mehrkanaligen Toneffekte bedingt durch die Größe von eher plakativer Natur: „Es geht bei diesen Dimensionen nicht darum, dass alle fünf Minuten mal irgendwo in einer Ecke ein Mäuschen quietscht“, lautete die plakative Umschreibung von Jörg Rapp. „Auf der etwa 50 × 90 Meter messenden Plaza läuft permanent ein Audioloop von etwa 15 Minuten Länge, der mit diversen Filmen zu unterschiedlichen Themen verknüpft ist. Passend zur aktuellen Situation wechselt die Musik, wobei bestimmte Musikstücke auch auf die einzelnen Themenbereiche verweisen. Ausgewählte Themen werden über die Verteilung der Sound-Wiedergabe besonders herausgestellt.“ Die Wiedergabelautstärke am Stand lag immer leicht über dem Grundpegel in der Halle, so dass alle Audio-Events sowie die Emotionalität der Musik wahrgenommen werden konnten. Darüber hinaus trat jedoch keine Störung bei der Kundenberatung auf. Diese Balance wurde durch ein Nachregeln der Lautstärke je nach Besucherzahl-Aufkommen sichergestellt.

Netzwerk galore

Die Signale der TiMax-Systeme wurden via MADI ausgespielt. Die ursprünglich gewählten BNC-Verbindungen mussten nach Problemen mit Einstreuungen durch Motorola-Funkgeräte gegen Glasfaserleitungen ausgetauscht werden, was unmittelbar für „Ruhe im Karton“ sorgte. Die MADI-Streams wurden mit Yamaha RMio64-D auf das Dante-Protokoll umgesetzt, welches über kurze Patchkabel weiter oben im 19″- Rack montierten, mit Dante-Karten bestückten QSC Q-Sys 500i Prozessoren zugeführt wurde. Die in der digitalen QSC- Matrix bearbeiteten Signale wurden anschließend via Yamaha RMio64-D erneut auf MADI umgesetzt und RockNet RN.334.MD von Riedel zugeleitet. Via RockNet fanden die digitalen Audiosignale ihren Weg in die Endstufen; die Übertragung zu den weiter entfernten Amp-Cities erfolgte per Riedel RN.351.FI und RN.352.FO über Glasfaser. Die zum Einsatz kommenden Verstärker D80, D20 und D12 von d&b Audiotechnik wurden digital mit AES/EBU-Signalen gespeist. Als zentraler Taktgeber diente ein Rosendahl Studiotechnik Nanosyncs HD.

»Wir wollen uns in einer Messesituation einfach nicht mit Netzwerkkonfigurationen auseinandersetzen müssen – sondern eine Lösung, bei der jeder Tonmann halbwegs durchblickt, falls ein Problem auftreten sollte. «

Sounddesigner Hansjörg Wenzel zur Wahl von RockNet

Der ungewöhnliche Aufbau war dem Umstand geschuldet, dass die Q-Sys Prozessoren (noch) keine MADI-Signale akzeptieren. Alternativen zu den QSC-Produkten, die eine vergleichbare Kanalzahl beim Einsatz von lediglich zwei Hardware-Einheiten bereitstellen, gibt der Markt nach Aussage des Produktionsteams derzeit nicht her. Die DSP-Auslastung der Q-Sys am VW-Stand betrug rund 75 Prozent. Auf der IAA 2015 setzten auch die Beschallungskonzepte bei Audi und BMW auf leistungsstarke QSC-Digitalprozessoren. Die auf den ersten Blick verwirrende „Netzwerkverstrickung“ am Volkswagen-Stand funktionierte reibungslos, und das von Hagen Weigel entwickelte Konzept auf Basis von Peer-to- Peer-Verbindungen wurde von den Technikerkollegen als elegante Lösung gelobt. „Sounddesigner Hansjörg Wenzel und ich sind große RockNet-Freunde“, erklärte Hagen Weigel, dem im Auftrag von Winkler die Technische Projektleitung Ton oblag. „In der Praxis hat sich RockNet als sehr zuverlässig erwiesen, und wir wollen uns in einer Messesituation einfach nicht mit Netzwerkkonfigurationen auseinandersetzen müssen – wir möchten eine Lösung, bei der jeder Tonmann halbwegs durchblickt, falls einmal ein Problem auftreten sollte.“ Nicht zu vergessen ist in diesem Zusammenhang, dass die Firma Winkler über größere Bestände an RockNet-Produkten verfügt.

Ursprünglich wurde laut Hagen Weigel der Einsatz von zwei RockNet-Ringen angedacht: Die Idee war, alle aus Pulten kommenden Signale von den in Pulte führenden Signalen zu trennen. „Das kommt noch aus der Yamaha/RME-Welt, als man beispielsweise ein PM5D mit unterschiedlichen Karten für Ein- und Ausgänge bestückt hat“, erläuterte Hagen Weigel. „Wir schalten gerne Havarieszenarien mit Snapshots, wobei Letztere alle Parameter inklusive der Gain-Werte speichern. Wenn getrennte Ringe möglich sind, kann mit den Snapshots wesentlich freier arbeiten, und eigentlich möchte man in der Nacht vor der Pressekonferenz niemanden bitten, noch einen Havarie-Snapshot zu erstellen.“ Die ursprünglich erwünschte strikte Trennung konnte aus diversen Gründen nicht vollständig eingehalten werden. Ein dritter RockNet- Ring (2 × 160 Kanäle hätten für die Distribution nicht gereicht) sorgte dafür, dass am VW-Stand fast 400 Audiosignale digital verteilt werden konnten.

Amp-City auf der IAA
Amp-City: Ein Teilbereich der Verstärker (Bild: Jörg Küster)

Fokussierte Beschallung

Hansjörg Wenzel, selbstständiger Audiofachplaner und Toningenieur, hatte für den Messeauftritt ein Beschallungskonzept entwickelt, das auf vier mit Lautsprechern geformten Halbkreisen (A/B/C/D) basierte: Ausgangspunkt der „Soundwelle“ und Ortungsbezug war die so genannte Highlight-Fläche, eine große LED-Wand am hinteren Ende des Standes, vor der unter anderem die offizielle Pressekonferenz mit Markenvorstand Dr. Herbert Diess ausgerichtet wurde. Im Vergleich zu früheren Jahren fiel auf, dass vermehrt Line-Arrays zum Einsatz kamen, eine fokussierte Schallverteilung erschien mit Gedanken an die Größe des Standes sowie an den schallharten Glasfußboden sinnvoll. Darüber hinaus sollte laut Hansjörg Wenzel die rückwärtige Schallabstrahlung so gering wie möglich ausfallen: „Eine d&b Y8 oder Y12 strahlt nach hinten relativ wenig ab“, so der Sounddesigner.

Zur Beschallung des Messestandes kam eine erkleckliche Zahl von Lautsprechern aus dem Portfolio von d&b Audiotechnik zum Zuge. Die Main-PA setzte sich aus Elementen der V-Serie zusammen; zwei Arrays dienten vorrangig der Musikbeschallung während der Pressekonferenz. Ergänzt wurden die V-Arrays durch Lautsprecher der Y-Serie, welche bei der PK zur Sprachwiedergabe herangezogen wurden. Delay-Arrays wurden ebenfalls aus Y-Elementen gebildet. Als Einzelboxen fanden Q7 und Q10 Verwendung, und bei genauerem Hinschauen waren auch einzelne T10 zu entdecken. E12 dienten als Haupt-Deckenbeschallung in den Themenbereichen; die schmalen Zwischengänge wurden mit E6 und E8 versorgt. Die FX-Beschallung übernahmen Dreier- Cluster aus T10-Units. Vier J-SUB wurden im Dach geflogen; mit Zeitversatz wurden einzelne Q-SUB angesteuert. In den Themenbereichen waren ein oder zwei Q-SUB im Einsatz, wobei die Doppel in einer Face-to-Face-Anordnung betrieben wurden. Ziel war eine elliptische Abstrahlung der tieffrequenten Energie, um nahe gelegene Bereiche nicht unnötig zu tangieren. Auf dem gesamten Standareal kamen fast 320 Lautsprecher zusammen; beim Amping hatte Hagen Weigel 296 Kanäle gezählt. Dabei fand die d&b Fernsteuer- Software R1 Verwendung; drei R70 Ethernet-auf-CAN-Interfaces verteilten die Steuersignale auf die Amp-Cities.

»Die Lautsprecher sind zum Teil doppelt belegt – ein Lautsprecher, der in einem Szenario die Hauptbeschallung übernimmt, kann in einem anderen Setting zu einem Delay-Lautsprecher werden«

Hagen Weigel zu den Bespielungsrichtungen auf dem Messestand

Ein Thema, dem in der Mehrkanalumgebung Beachtung geschenkt werden musste, war die akustische Versorgung unterschiedlicher Standbereiche mit Delay-Lines. Es waren verschiedene Zeiten zu unterschiedlichen Zeitpunkten von divergierenden Quellen zu programmieren. „Wenn vorne rechts ein Effekt erscheint, soll er schließlich hinten links am Stand auch irgendwie wahrgenommen werden“, erklärte Jörg Rapp. „Natürlich würden wir gerne jeden einzelnen Lautsprecher separat adressieren, aber irgendwann ist bei 64 Kanälen auch einmal Schluss, und die Kosten spielen selbstverständlich auch eine Rolle. Für Delay-Anwendungen haben wir Lautsprecher sinnvoll in Gruppen zusammengefasst, welche aus den Q-Sys Prozessoren mit einer fest eingestellten Verzögerungszeit angesteuert werden.“ Hagen Weigel ergänzte: „Auf dem Messestand gibt es verschiedene Bespielungsrichtungen, weshalb die Lautsprecher zum Teil doppelt belegt sind – ein Lautsprecher, der beispielsweise in einem Szenario die Hauptbeschallung übernimmt, kann in einem anderen Setting zu einem Delay-Lautsprecher werden.“

Axient-Systeme von Shure
Axient-Systeme von Shure dienten der drahtlosen Audio- Signalübertragung (Bild: Jörg Küster)

Drahtlostechnik

Bei der Pressekonferenz am 15. September 2015 dienten Axient-Systeme von Shure der drahtlosen Audio-Signalübertragung. Die Axient-Serie ist am oberen Ende des Drahtlosangebotes von Shure angesiedelt – mithilfe des Axient Spektrum Managers sowie der Wireless Workbench lassen sich selbst umfangreiche Frequenz-Setups handhaben. Zentrales Hardware-Element des Axient-Systems ist der zweikanalige UHF-Empfänger AXT400, welchem der mit unterschiedlichen Kapseln bestückbare Handsender AXT200 sowie der Taschensender AXT100 zugeordnet sind. Der 19″-Doppelempfänger (1 HE) verfügt über einen durchschleifbaren Ethernet-Port, Antennenein- und -ausgänge, analoge Audio-Outputs sowie einen digitalen AES3-Ausgang. Die Schaltbandbreite beträgt bis zu 228 MHz. Zu den Besonderheiten zählen die Funktionen ShowLink Remote Control, Frequency Diversity und Interference Detection & Avoidance. Mit der ShowLink-Funktion lassen sich wichtige Sendereinstellungen in Echtzeit aus der Ferne modifizieren. ShowLink arbeitet bidirektional als digitale Zig-Bee-Funkverbindung im Bereich um 2,4 GHz. Die Reichweite entspricht in etwa der UHF-Tragweite der Axient Hand- und Taschensender.

Im Frequency Diversity Modus analysiert der Axient-Empfänger zeitgleich zwei Frequenzen und wählt das qualitativ hochwertigere Audiosignal zur Wiedergabe aus. Passend dazu ist der mit einem robusten Metallgehäuse ausgestattete Handsender AXT200 (Sendeleistung umschaltbar zwischen 10 und 50 mW) mit zwei separaten Sendemodulen ausgestattet. Ist bei den Taschensendern höchste Übertragungssicherheit samt Fallback-Option gefragt, wird man die Protagonisten vorzugsweise mit zwei Bodypacks ausrüsten. Beide Empfangseinheiten des Doppel-Receivers sind in der FD-Konstellation einer (!) Schallquelle zugeordnet, die parallel auf zwei (!) Frequenzen distribuiert wird. Die Umschaltung erfolgt ohne Dropouts oder Artefakte. Die Interference Detection & Avoidance erkennt Störungen und schaltet innerhalb eines Zeitraums von maximal 500 Millisekunden selbsttätig auf eine kompatible störungsfreie Frequenz um. Techniker können die Frequenz manuell wählen oder den Empfänger diesbezüglich automatisch agieren lassen, der Spektrum Manager bzw. die WWB-Software schlagen geeignete Frequenzen vor.

Anlässlich der VW-Pressekonferenz standen sechs Zweikanal-Empfänger AXT400, ein Antennensplitter AXT630, ein Ethernet-Switch AXT620 und eine AXT900 Ladestation zur Verfügung. „Wer sich schon einmal an einer UHF-Übertragung während einer Pressekonferenz auf der IAA versucht hat, weiß den Seelenfrieden zu schätzen, der Tontechnikern durch die Axient-Produkte beschert wird“, so Hagen Weigel. Laut Hagen Weigel erfolgt die Umschaltung vollkommen nebengeräuschfrei, was im Vorfeld jeder Veranstaltung von ihm und seinen Kollegen sogar grundsätzlich in realiter getestet wird. „Dank Frequency Diversity ist es vollkommen unwahrscheinlich, dass durch einen Journalisten, der während der PK unerwartet eine Drahtlosstrecke aktiviert, der wichtigste Moment gestört wird – das passiert mit Axient einfach nicht.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren: