IP65 LED Washlight mit Effekt-Ring

ExpoLite WD 7 FX im Test

Vielseitig einsetzbar bietet der kompakte, äußerst dezente Scheinwerfer ExpoLite WD 7 FX ganze 280W RGBL-LED-Leistung. Ein zusätzlicher RGB-Ring und vorgefertigte Effekte versprechen bereits jetzt viel Potential.

ExpoLite WD 7 FX(Bild: Focon Showtechnic)

Anzeige


Inhalt dieses Tests:

Druckguss-Gehäuse mit IP65 – aber lediglich 10kg Gewicht

Unauffällig dezente Gesamterscheinung

Leuchtmittel und RGB-Ring

Ansteuerung und Betriebsmodi

Funktionalitäten in der Praxis

Fazit: leistungsstarkes Allround-Washlight im mittleren Preissegment


Mit der hauseigenen Marke ExpoLite mischt Focon Showtechnic schon seit den Anfängen der LED-Scheinwerfer auf dem Markt mit. Der Hersteller und Vertrieb konnte in den vergangenen Jahren bereits einige Scheinwerfer erfolgreich etablieren, die im eigenen Hause kreiert wurden. Inzwischen zählen auch Movinglights der Eigenmarke zum umfangreichen Produktportfolio des nordrheinwestfälischen Betriebs aus Lotte bei Osnabrück.

Mit dem ExpoLite WD 7 FX stellt Focon Showtechnic nun ein neues kompaktes Washlight vor, das – im mittleren Preissegment angesiedelt – mit seinen Komponenten wirklich gut aufgestellt zu sein scheint.

>> zurück zur Übersicht

Druckguss-Gehäuse mit IP65 – aber lediglich 10kg Gewicht

Dieser neue ExpoLite-Scheinwerfer wird von einem schwarzen Druckguss-Gehäuse eingefasst und ist mit seiner IP65-Klassifizierung auch ohne zusätzlichen Regenschutz für den Einsatz im Freien geeignet. Mit den geringen Gesamtmaßen von nur ca. 29cm Breite, knapp 23cm Tiefe und einer Höhe von etwa 38cm (bei aufrecht stehendem Kopf) bringt das Gerät dabei allerdings nur etwas mehr als zehn Kilogramm auf die Waage.

Das Basement ist sowohl an der Ober- als auch an der Unterseite sowie an den beiden Seitenteilen mit Kühlrippen ausgestattet, die zudem durch die leicht zu den Seiten abfallenden Oberflächen für ein noch besseres Abfließen von sich möglicherweise angesammeltem Regenwasser dienen. An der Vorderseite des Basements befinden sich vier Navigationstasten und ein monochromes Display, welches hinter einer durchsichtigen Kunststoff-Scheibe sicher vor dem Eindringen von Feuchtigkeit bewahrt wird. Abweichend von der Beschreibung im Benutzerhandbuch ist an dieser Stelle jedoch keine mittig liegende fünfte Taste zum Bestätigen vorhanden und es werden alle Einstellungen mit Hilfe der vier Pfeiltasten vorgenommen. Eine integrierte Batterie, die den Zugriff auf die Menüstruktur auch ohne anliegende Versorgungsspannung gewährleisten würde, ist an dieser Stelle nicht implementiert.

Anschlüsse
Neben den kabelgebundenen Anschlüssen ist werkseitig bereits ein W-DMX-Modul an Bord (Bild: Torben Lehmann)

Die Rückseite des Basements bietet zwei PowerCon True1- und jeweils zwei drei- und fünfpolige DMX-Anschlüsse des Herstellers Seetronic sowie einen USB-C-Port für Servicezwecke und eine Feinsicherung. Alle Anschlussmöglichkeiten sind mit einer jeweilig passenden und fest am Gerät angebrachten Gummikappe ausgestattet, die bei Nichtbenutzung von Steckverbindungen gegen das Eindringen von Feuchtigkeit schützen. Mit Hilfe des PowerCon-True1-Ausgangs können an dieser Stelle bei einer anliegenden Spannung von 240V bis zu vier Geräte hintereinander versorgt werden, während sich diese Zahl im Bereich der 110V halbiert.

Kühlrippen rund um das Gerät herum

Für die Montage des Scheinwerfers befindet sich an der Unterseite des Basements eine fest verschraubte Metallplatte, die sowohl vier Camlock-Schnellverschlüsse zur Aufnahme der im Lieferumfang enthaltenen Omega-Brackets als auch den Anschlagpunkt für ein entsprechend dimensioniertes Sicherungsseil und zu guter Letzt die vier standsicheren Gummifüße beherbergt. Anders als die Zeichnungen im Benutzerhandbuch vermuten lassen, sind die Positionen der Camlock-Schnellverschlüsse auf der Platte so nah zueinander angeordnet, dass die Omega-Bügel auch um 90° versetzt angebracht werden können. Die auf der universellen Platte befestigten Gummifüße halten den Scheinwerfer im stehenden Betrieb werksseitig auf einem Abstand von 2cm zwischen der Unterkante des Basements und dem Boden, sodass selbst etwas größere Ansammlungen von Regenwasser erst mal kein Problem für den sicheren Betrieb des Geräts bedeuten sollten.

Unterseite
Unterseite: Die Befestigungsmöglichkeiten sind auf einer fest verschraubten Platte angesiedelt. (Bild: Torben Lehmann)

Der Kopf des neuen ExpoLite WD 7 FX beherbergt die beiden Leuchtmittelebenen, die beide hinter einer fest verklebten Glasscheibe untergebracht sind. Der Durchmesser dieser planen Abschluss- und Schutz-Linse beträgt für die Haupt-LEDs ca. 14,5cm, während sich der RGB-Ring mit nur etwa einem halben Zentimetern Breite und unter einem zusätzlichen milchig-matten Frost-Filter äußerst filigran um die erste Leuchtmittelebene herumschmiegt. Auch die Rückseite des Kopfes ist rundherum mit Kühlrippen besetzt, während ein mittig an der Rückseite platzierter Lüfter die entsprechende Kühlung der LED-Engine noch zusätzlich unterstützt.

>> zurück zur Übersicht

Unauffällig dezente Gesamterscheinung2

Beim Thema Ästhetik kann der WD 7 FX vollends punkten und liefert ein auffallend unauffälliges Gesamtbild ab. Beispielsweise hat der Hersteller gänzlich auf Logos oder Schriftzüge rund um das gesamte Gerät verzichtet. Zudem dunkelt sich das Display nach einer voreingestellten Zeit nicht nur etwas ab, sondern schaltet sich richtig aus und meldet sich erst bei Verlust des Steuersignals oder anderen möglichen Fehlermeldungen wieder zu Wort. Zudem sind weder an der Vor- noch an der Rückseite des Basements zusätzliche Lichtquellen in Form von Status-LEDs zu finden, die im Live-Betrieb zu ungewollten Hinguckern werden könnten. Auch die Bauteile der sieben Haupt-LEDs und der Zoomeinheit sind an den entsprechenden sichtbaren Stellen in dezentem Schwarz gehalten, so dass der Scheinwerfer auch bei leichtem Umgebungslicht so unauffällig wie möglich bleibt, wenn er gerade nicht leuchtet.

>> zurück zur Übersicht

Leuchtmittel und RGB-Ring

Das Hauptleuchtmittel des neuen ExpoLite WD 7 FX besteht aus insgesamt sieben vierfarbigen Dioden (Red, Green, Blue, Lime) des Herstellers Osram. Deren Leistung ist mit jeweils 40W angegeben. Die einzelnen Leuchtmittel-Pixel sitzen jeweils hinter einer stark gewölbten Linse und sind fest mit einer mechanischen Zoom-Einheit verbunden. Eine der Linsen ist zentrisch ausgerichtet, während die anderen sechs in Form eines Hexagons um die mittig sitzende LED herum angeordnet sind. Hinzu gesellt sich der bereits erwähnte RGB-Ring, der aus insgesamt 46 gleichmäßig verteilten einzelnen RGB-Dioden besteht und fest mit dem Gehäuse des Kopfes verbunden ist.

RGB-Ring aus 46 einzelnen LEDs, die per Effekt-Engine auch einzeln angesprochen werden können.

Für den sicheren Betrieb in unterschiedlichen Umgebungen stehen drei Lüfter-Modi zur Verfügung, von denen zwei die volle Leistung der Leuchtmittel abrufen können. Im POWER-Modus drehen die Lüfter hierbei kontinuierlich auf voller Drehzahl, während sie im LIVE-Modus temperaturgesteuert agieren. Der STUDIO-Modus verspricht eine maximale Geräuschentwicklung von 45 dB, limitiert jedoch im gleichen Zuge ab einer gewissen Temperatur die abrufbare Leistung der einzelnen Leuchtmittel. Im Gesamten können somit pro Scheinwerfer laut Herstellerangaben als Spitzenwert bis zu maximal 320W an Leistung aufgenommen werden.

>> zurück zur Übersicht

Ansteuerung und Betriebsmodi

Der neue ExpoLite WD 7 FX kann in insgesamt sechs Modi betrieben werden, deren Kanalbelegung sich bis auf wenige Ausnahmen nicht besonders voneinander unterscheidet. Als Steuersignal stehen entweder DMX512 über die vorhandenen drei- bzw. fünfpoligen Steckverbindungen oder das werkseitig implementierte Wireless-DMX zur Verfügung. Das kabelgebundene Signal überträgt auch RDM. Bei kabelloser Verteilung kann das Steuersignal zusätzlich über die Steckverbindungen des Geräts zur Weiterleitung ausgegeben werden. Allerdings fertigt der Hersteller nur Scheinwerfer-Bibliotheken für die Konsolen der Chamsys-Familie an, sodass Anwender anderer Konsolenhersteller die Generierung einer dem Betriebsmodus entsprechenden Geräte-Bibliothek entweder selbst vornehmen oder auf die jeweils gängigen Online-Plattformen zurückgreifen müssen.

Zoomeinheit bei 0%, ...
... 50% ...
... und 100% Zoom

In den drei Betriebs-Modi SSP, TOUR und TR16, die jeweils 18, 20 und 27 Steuerkanäle beanspruchen, geht es von der Belegung der Steuerkanäle her recht ähnlich zu. Alle drei Modi bieten den Zugriff auf die vier einzelnen Farbkomponenten der LED-Engine, verfügen über einen virtuellen Shutter sowie eine mechanische Zoom-Einheit mit einem Zoom-Bereich von 3,5°-44° und behandeln die sieben Haupt-LEDs als ein ganzes Leuchtmittel. Die Modi SSP und TOUR bieten bei allen Steuerkanälen nur eine Auflösung von 8 Bit, während der Modus TR16 sowohl Pan und Tilt als auch die vier Farben sowie den Dimmer der Haupt-LEDs in einer Auflösung von 16 Bit behandelt.

RGB-Ring mit Haupt-LEDs bei 0% ...
... und 100% Zoom

Ab dem TOUR-Modus bietet der Scheinwerfer ein virtuelles Farbrad mit 24 vorgefertigten Farb-Presets, sowie eine Farbkorrektur, die in 13 Schritten von 1.800°K bis 10.000°K reicht. Die Priorität der Farbkorrektur liegt allerdings in allen verfügbaren Betriebs-Modi eine Stufe höher als die der vorgefertigten Farb-Presets und der RGBL-Farbmischung, so dass beim Einsatz der Farbkorrektur die anliegenden Steuerwerte für die Farb-Komponenten außer Kraft gesetzt werden.

Ein weiterer Betriebs-Modus ist der CMY-Mode. Dieser beansprucht in Summe 21 Steuerkanäle und verfügt nahezu über die identische Kanalbelegung wie der TOUR-Modus. Jedoch werden in diesem Modus einerseits die Pan-und Tilt-Motoren mit einer Auflösung von 16 Bit, der Dimmer der Haupt-LEDs wiederum nur in einer Auflösung von 8 Bit angesteuert. Andererseits wird die Farbmischung der sieben Haupt-LEDs mit einem vorkalibrierten Weiß und nur drei virtuellen, subtraktiven Farbmischkomponenten behandelt. Im Pixel-Modus, der eine Anzahl von insgesamt 24 Steuerkreisen aufruft, lassen sich die zentrische LED und die sechs umliegenden Leuchtmittel als zwei voneinander getrennte RGBL-Lichtquellen ansteuern. An dieser Stelle entfallen sowohl die virtuellen Farb-Presets als auch die Farbkorrektur. Als sechster und letzter Betriebsmodus mit 20 Steuerkanälen bietet der HSIC-Mode die Ansteuerung der Haupt-LEDs für reine Weißlicht-Anwendungen. Neben der virtuellen Farbkorrektur zählen hier zusätzlich Hue und Saturation zu den verfügbaren Funktionen, während eine Farbmischung in diesem Modus nicht implementiert ist.

Pixel-Modus
Im Pixel-Modus lassen sich die innere und die äußeren LEDs in zwei voneinander getrennten Ebenen ansteuern. (Bild: Torben Lehmann)

Der RGB-Ring des ExpoLite WD 7 FX wird in allen sechs Betriebsmodi identisch behandelt. Als einziger Unterschied ist hier die Position der Steuerkanäle in der DMX-Belegung der einzelnen Modi zu verzeichnen. Die RGB-Farbmischung sowie der Dimmer greifen an dieser Stelle gleichzeitig auf alle LEDs des Rings zu. Zwar lassen sich die LEDs des Rings in keinem der momentan vorhandenen Betriebsmodi einzeln ansteuern; allerdings verfügt der RGB-Ring über einen zusätzlichen Effekt-Kanal mit (zurzeit) 17 vorgefertigten Effekten, die über einen weiteren Steuerkanal in ihrer Geschwindigkeit beeinflusst werden können.

Die vorgefertigten Ring-Effekte bieten bislang auch recht bunte Kombinationen.
Von solchen Pixel-Effekten könnte es gerne ein paar mehr geben.

>> zurück zur Übersicht

Funktionalitäten in der Praxis

Einmal eingeschaltet, ist das Gerät nach einer kurzen Reset-Zeit von nicht einmal 30 Sekunden einsatzbereit. Etwas schöner hätte an dieser Stelle der Wiedereinstieg bei bereits anliegendem Steuersignal gelöst werden können, da in diesem Falle alle Werte des Scheinwerfers gleichzeitig und auf einen Schlag angefahren werden, und der Dimmer nicht erst nach einer Vorpositionierung im „Blackout“ langsam wieder die Helligkeit heraufregelt. An dieser Stelle könnte beispielsweise mit zukünftigen Firmware-Updates eventuell noch etwas nachgebessert werden. Auch besteht während des Vorgangs direkt nach dem Einschalten oder während des Resets eines Geräts kein Zugang zur geräteinternen Menüstruktur, sodass die Zeit abgewartet werden muss, bis diese Vorgänge abgeschlossen sind.

Die interne Menüstruktur ist aufgeräumt und übersichtlich gestaltet.

Die sieben einzelnen Leuchtmittel der Haupt-LEDs wiederum liefern im Zusammenspiel mit der zusätzlichen Lime-LED überzeugende Ergebnisse auch bei kaltweißen oder pastellfarbenen Beleuchtungsanwendungen. Zudem bietet die aktuelle Firmware mit fünf unterschiedlich hohen PWM-Frequenzen (1.200Hz, 2.400Hz, 4.000Hz, 6.000Hz und 25.000Hz) auch für kamerataugliche und flimmerfreie Ausleuchtung die passenden Einstellungen. Allerdings bilden sich einhergehend mit den sieben einzelnen Leuchtmitteln auch sieben einzelne Farbschatten, wenn es um die Beleuchtung von Objekten geht. Einige Betriebsmodi verfügen wie bereits angedeutet über einen Steuerkanal mit 24 vorgefertigten Farb-Presets, die aktuell in farblich zueinander passenden Zweier- oder Dreierblöcken gruppiert und durch „Blackout“-Schritte voneinander getrennt sind. Hierzu gibt es im Benutzerhandbuch eine Farb-Tabelle, die aufgrund ihrer Datensätze allerdings vermuten lassen könnte, dass die aktuell zur Verfügung stehende Farbpalette in Zukunft noch erweitert werden wird. Zum einen sind schon entsprechende Eintragungen in dieser Tabelle vorhanden, zum anderen könnten die „Blackout“-Schritte zwischen den bislang über den gesamten Bereich von 0-255 verteilten Farb-Gruppierungen eine Art Platzhalter vermuten lassen.

Schatten
Sieben Leuchtmittel erzeugen logischerweise auch die entsprechende Zahl an Schatten. (Bild: Torben Lehmann)

Im Gegensatz zu den PWM-Frequenzen lässt sich das Dimm-Verhalten der LEDs aktuell nicht modifizieren. Auch hier könnte es eventuell auch eine Überlegung wert sein, die Trägheit der LEDs über die geräteinternen Einstellungen beeinflussen zu können, da bei Helligkeitsänderungen in den Betriebsmodi mit einer Dimmer-Auflösung von nur 8 Bit und insbesondere bei langsamen Fade-Zeiten teilweise deutliche Schritte sichtbar sind.

Die Zoom-Einheit transportiert die sieben Haupt-LEDs mitsamt den Linsen durch das Innere des Kopfes. Auch an dieser Stelle gibt es zwei Optionen. Werkseitig ist der Zoom-Bereich auf REGULAR eingestellt. Jedoch kann mit der Einstellung ULTRA NARROW laut Herstellerangaben noch das ein oder andere Grad herausgeholt werden. Hier könnte sich lediglich die Frage stellen, warum nicht dauerhaft der gesamte Zoombereich zur Verfügung steht.

Der RGB-Ring des neuen ExpoLite WD 7 FX wird wie beschrieben in allen Betriebsmodi exakt gleich angesteuert und bietet ebenso in jedem Modus die identischen Funktionen. Neben der RGB-Farbmischung und einem eigenen Dimmer-Kanal zählt auch an dieser Stelle ein Steuerkanal mit vorgefertigten Farben zu den Funktionen des RGB-Rings. Allerdings stehen der kreisrunden Komponente hier bereits 33 vorgefertigte Farben zur Verfügung, deren genaue Auflistung in den DMX-Charts des Scheinwerfers zu finden sind.

Zusätzlich ist der RGB-Ring mit einem Effekt-Kanal ausgestattet, der laut aktuellem Stand über 17 vorgefertigte Lauflichter verfügt und alle LEDs des Kreises voneinander unabhängig nutzen kann. Neben einigen wenigen Rainbow- und ähnlichen Farbverläufen sind hier bislang noch ein paar Pixel-Effekte angesiedelt. Diese könnten allerdings für das ein oder andere Auge mit bis zu drei Farben gleichzeitig teilweise etwas zu bunt erscheinen und sind stellenweise auch noch nicht exakt aufeinander synchronisiert.

Rainbow-Effekte sind vorhanden, können aber farblich bisher noch nicht modifiziert werden.
Der ein oder andere Lauflicht-Effekt müsste für die Synchronität noch etwas feinjustiert werden.

Da auch auf dieser Ebene die Hierarchie eindeutig geregelt ist, und die RGB-Werte von den vorgefertigten Farb-Presets überschrieben werden, während diese beiden Ebenen noch unter der Priorität der Effekt-Engine liegen, setzt die Effekt-Engine die beiden weniger priorisierten Funktionen gleichermaßen außer Kraft. Dies hat jedoch auch zur Folge, dass mit aktuellem Firmware-Stand keine farblichen Modifikationen an den Effekten vorgenommen werden können. Zwar lässt sich mit Hilfe eines weiteren Steuerkanals die Geschwindigkeit eines Effekts beeinflussen. Jedoch ist es nicht möglich, die Laufrichtung zu beeinflussen oder einen laufenden Effekt gar anzuhalten. Nach Rückfragen der Redaktion zu der scheinbar noch etwas in den Kinderschuhen zu steckenden Effekt-Engine signalisierte der Hersteller allerdings die Bereitschaft dazu, das aktuell verfügbare Effekt-Angebot bei entsprechender Nachfrage mit kommenden Updates durchaus erweitern zu können, da an dieser Stelle noch ‚viel Luft nach oben‘ sei.

>> zurück zur Übersicht

Fazit: leistungsstarkes Allround-Washlight im mittleren Preissegment

Für ein Gerät dieser Preisklasse hat der neue ExpoLite-Scheinwerfer allein von der Hardware betrachtet bereits mit dem aktuellen Firmware-Stand (V1.0.0) einiges zu bieten. Neben den ästhetisch wertvollen Eigenschaften und der kompakten Bauform machen das werkseitig implementierte W-DMX-Modul, die 280W starke RGBL-LED-Engine und der RGB-Effekt-Ring den WD 7 FX im Einklang mit der IP65-Klassifizierung zu einem echt leistungsstarken Allround-Washlight im mittleren Preissegment. Das Potential des RGB-Effekt Rings ist durchaus vorhanden, muss jedoch vielleicht von Seiten des Herstellers noch richtig erkannt und etwas aufgestockt werden, da es an dieser Stelle bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Der WD 7 FX ist bereits für einen Listenpreis von nur 1.499,- € zu erwerben.

>> zurück zur Übersicht

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.