Interview mit Patrick Herveille

Besuch im Highlite-Headquarter

Highlite
Patrick Herveille, Vice President von Highlite (Bild: Marcel Courth)

Wir waren zu Besuch bei Highlite in Kerkrade und haben uns das Headquarter angesehen. Bei der Gelegenheit haben wir auch gleich mit Vice President Patrick Herveille gesprochen.

Wie würdet ihr die Position des Unternehmens im Markt momentan beschreiben?

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In den letzten vier bis fünf Jahren haben wir eine Menge in die Vertriebsabteilungen der unterschiedlichen Märkte investiert. Unsere größten Expansionen betreffen hauptsächlich Ost- und Südeuropa – Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien. Auch im Ausland wird die Lieferfähigkeit, die Qualität und der Service unserer Firma gelobt. Was wir aus der Vergangenheit gelernt haben und was man im aktuellen Markt erkennt, ist, dass wir überall Wettbewerb haben – aber wir sind auch überall der Wettbewerb. Wir haben ein paar starke Konkurrenten in den nördlichen und südlichen Gebieten Europas, aber wir sind überall zur Stelle.

In welchem Land erwartet ihr das größte Wachstum – auf dem europäischen Markt?

Jein, nicht nur auf dem europäischen Markt. Auf dem europäischen Markt werden dieselben Hütchen immer nur neu verteilt, es entsteht nichts Neues. Auf Messen sehen wir auch, dass sich die Anzahl neuer führender Unternehmen verlangsamt. Unsere Industrie ist mit dem Musikinstrumenten-Business verknüpft und auch dort sieht man den Markt leiden, sogar mehr noch als in den vergangenen Jahren. Die Branche verändert sich und das hat seine Gründe. Die größten Wachstumschancen sehe ich deshalb außerhalb von Europa. Dabei ist es jedoch noch immer unser Anliegen, den europäischen Markt zu verteidigen und zu halten. Es gibt keine gerade Straßen, der Weg ist immer steinig. Aber die richtige Expansion sollte in einem anderen Teil der Welt stattfinden.

Wie reagiert Highlite auf das Problem der immer kürzer werdenden Produktzyklen?

Was uns sehr beschäftigt, ist, dass die größeren Rental Companies noch immer in die älteren und bekannteren A-Brands investieren, da sie dort versichert sein können, im schlimmsten Fall ihr Geld zurück zu bekommen. Zudem findet man diese Marken in jedem Dry Hire-Unternehmen, weshalb es leicht fällt zu investieren. Wechseln sie zu den B-Brands, fällt eine Investition deutlich schwerer, da die B-Brands im Dry Hire-Geschäft seltener vertreten sind. Die Lebensspanne ist zwar genauso lang wie bei den neuen LED- Moving-Heads der A-Brands, aber man findet sie eher bei Dry-Hire-Unternehmen. Die Rental Companies wissen, dass die neue Generation Moving Heads je nach Belastung vielleicht nur so lange halten wird. Deshalb ist es so wichtig, dass die Produkte eine gute Qualität haben, effizient sind und sich die Investition nach relativ kurzer Zeit rentiert. Das alles trifft auf die Infinity-Serie zu. Wenn wir mit unserem Pro Rental/Dry-Hire-Programm Erfolg haben, werden wir uns auch nach Partnern in Deutschland umsehen. Innerhalb kürzester Zeit zahlt sich eine Investition in die Infinity-Serie aus, der Profit winkt schnell. Mit Produkten der A-Brands ist das viel schwieriger, da deren Artikel den doppelten und dreifachen Preis haben. Der Rental Market registriert das

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