Das Protokoll des Lichts

DMX Steuerung: Grundlage der Lichtsteuerung

DMX ist das Signal der Lichttechnik. Es ist ein bei allen Herstellern gleichbleibendes Steuerungssignal, mit dem alle Lampen bedient werden können.

Lichtsteuerung mit iPad

Die Grundlage jeder DMX Steuerung ist das Signal, mit dem die Lampen gesteuert werden. Wir sind in der Lichttechnik in der glücklichen Lage, dass wir ein genormtes Steuersignal haben, das fast überall zur Anwendung kommt. Bei größeren Shows kommen zwar auch andere Signale zum Einsatz, die Basis, vor allem bei kleineren Einsätzen, ist und bleibt DMX.

Mit diesem Steuersignal kann man 512 verschiedene Funktionen steuern. Jede Lampe kann verschiedenste Funktionen − je nach Typ. Dabei kann ein LED-Moving-Light in der Regel mehr als ein »Standard« LED-PAR-Scheinwerfer. Die Funktionen liegen auf Kanälen, wie Helligkeit (Dimmer), Farbe oder Leuchtrichtung (Pan und Tilt). Wie viele Lampen damit gesteuert werden hängt also von den Lampen ab, die je nach Typ mehr oder weniger Steuerkreise benötigen.

Die Lampen werden in Reihe hintereinander mit dem DMX-Kabel verbunden. Immer Ein- und Ausgang nacheinander folgend. Damit nun jede Lampe weiß, welche der Steuerkreise für sie bestimmt sind, wird der Lampe eine Adresse gegeben und an der Lampe selbst eingestellt. Die Adressen werden so verteilt, dass jeder folgende Scheinwerfer die nächste freie Adresse erhält. Um die nächste freie Adresse zu bestimmen, muss man nachlesen, wie viele Kanäle der Scheinwerfer zur Ansteuerung benötigt. So viele Kanäle müssen bei der DMX-Adresse blockiert werden. Als Beispiel: Benötigt der erste Scheinwerfer 20 Kanäle, ist die nächstfreie Adresse für den folgenden Scheinwerfer die 21.

 

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Um die Anzahl an Scheinwerfern an einem DMX-Signal zu erhöhen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Oftmals kann man bei der Lampe selbst einen Mode umschalten, der mehr oder weniger Kanäle zur Steuerung benötigt. Wenn man also mit den DMX-Kanälen haushalten muss, wird man oft auf weitreichende Funktionen der Lampe verzichten, um insgesamt an einem DMX-Universum, das ist eine DMX-Line mit 512 Steuerkreisen, mehr Lampen anschließen zu können.

Zum einen kann man die maximale Anzahl von 32 Lampen hintereinander an einem DMX-Signal mit einem Splitter erhöhen. Weiterhin lassen sich Geräte, die z. B. immer die gleichen Dinge gemeinsam machen sollen, wie z. B. vier Stroboskope oder eine Gruppe RGB-Strahler auf dieselbe Steueradresse stellen. Damit erhalten die Geräte immer die gleiche Steuerinformation und man kann mehr Lampen nutzen. In der Praxis macht man die Doppelbelegung nicht wegen der limitierten Geräteanzahl pro DMX-Strang, sondern weil oftmals das Steuerpult nur eine begrenzte Zahl von Lampen steuern kann. So kann z. B. ein 12-Kanalpult 36 Lampen steuern.

DMX-Steuerung-Copyright
Ein Kommentar zu “DMX Steuerung: Grundlage der Lichtsteuerung”
  1. Jürgen Haupt

    Es gibt âuch 16Bit Auflösungen, d.h. es werden für ein Gerät entsprechend mehr Kanäle
    benötigt um diese Werte zu übertragen….

    Antworten
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