DMX Steuerung

In der Veranstaltungstechnik hat sich zur Lichtsteuerung das Protokoll DMX512 durchgesetzt, dessen erste Festlegung durch die USITT – United States Institute for Theatre Technology – erfolgte. Mit diesem Steuersignal kann man 512 verschiedene Funktionen steuern. Die Funktionen der DMX Steuerung liegen auf Kanälen, wie Helligkeit (Dimmer), Farbe oder Leuchtrichtung (Pan und Tilt).

 

Wie viele Lampen mit der DMX Steuerung gesteuert werden können, hängt von den einzelnen Lampen ab, die je nach Typ mehr oder weniger Steuerkreise benötigen. In der Regel werden die Lampen in Reihe hintereinander mit dem DMX-Kabel verbunden. Immer Ein- und Ausgang nacheinander folgend. Damit nun jede Lampe weiß, welche der Steuerkreise für sie bestimmt ist, wird der Lampe eine Adresse gegeben und an der Lampe selbst eingestellt. Die Adressen werden so verteilt, dass jeder folgende Scheinwerfer die nächste freie Adresse erhält.

An einer DMX512-Leitung dürfen maximal 32 Lampen hintereinander angeschlossen werden, aber mit einem Splitter kann man diese Anzahl weiter erhöhen. Die Kabellänge für DMX beträgt 600 m, und das Kabel sollte mit einem DMX-Abschlusswiederstand abgeschlossen werden. Als Steckverbinder ist ein 5pol. XLR-Steckverbinder vorgesehen und in der USITT wie auch der DIN definiert. Die Auflösung des Signals ist 8 Bit (256 Werte werden unterschieden), die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 250 Kbit/s.